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Schwandorf: Fliegerbombe ist entschärft

Aufatmen in der Stadt Schwandorf: Die 250-Kilogramm-Fliegerbombe, die auf Baustelle des Erweiterungsbaus des St. Barbara Krankenhauses Schwandorf entdeckt worden ist, ist entschärft! Doch zuvor waren viele Vorbereitungen nötig. So musste beispielsweise auch das Krankenhaus evakuiert werden.

Doch zunächst von Anfang an: Freitag vor einer Woche wurde beim Schwandorfer Krankenhaus eine 250-Kilogramm-Fliegerbombe aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Seitdem arbeitete der Krisenstab auf Hochtouren. Alle auf einen Tag hin: Samstag. Denn für diesen Tag wurde die Entschärfung des Blindgängers angesetzt.

Bevor die Bombe entschärft werden konnte, musste erst das gesamte Krankenhaus mit 267 Betten evakuiert werden und auch die Anwohner mussten vorsorglich in Sicherheit gebracht werden. Der Sperradius betrug 300 Meter. Rund 1.000 Personen mussten daher für die Zeit der Entschärfung ihre Häuser verlassen.

Ab 8:00 Uhr am Samstag Morgen fuhr auch ein Bus-Shuttle zur Oberpfalzhalle, wo ein Ausweichquartier eingerichtet worden war. Schon Tage zuvor begann auch im Krankenhaus die Evakuierung. Alles wurde von der Stadt in Zusammenarbeit mit dem Krankenhaus genau geplant. Dementsprechend reibungslos verlief auch die Evakuierung am Samstag Vormittag, sodass der Sprengmeister Michael Weiß zeitnah seine Arbeit beginnen konnte.

Um kurz vor halb eins dann die erleichternde Nachricht: Die Bombe aus dem zweiten Weltkrieg ist entschärft. Damit kann sowohl in die Straßen, als auch in das Krankenhaus wieder Leben einziehen. (nh)