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Schwarzenfeld: Döpfer-Schulen feiern 25-jähriges Jubiläum

Auf Mallorca betreuen die Döpfer-Schulen Triathleten, in Rheine bilden sie Therapiehunde aus. In Hamburg bieten sie American Football an, in Regensburg wird Rugby gespielt. Angefangen hat aber eigentlich alles in Schwandorf. Und zwar vor genau 25 Jahren. Aus einer privaten Schule für Krankengymnastik wurde in dieser Zeit ein großes Unternehmen mit mehr als 3000 Schülern. Das wurde jetzt in Schwarzenfeld gefeiert.

Anlässlich des Geburtstages reiste auch Bayerns Sozialministerin Emilia Müller an. Sie gratulierte Inhaber und Gründer Hubert Döpfer zu seiner Erfolgsgeschichte. Ausgebildet werden bundesweit rund 3000 Schüler. 700 Mitarbeiter hat die Privatschule inzwischen. Der größte Standort ist immer noch Schwandorf mit 550 Schülern. Eine Institution in der Region, deren Bedeutung in Zukunft noch zunehmen werde, sagte Müller.

50.000 Schüler haben bisher an den Döpfer-Schulen eine Ausbildung im Sozial- und Gesundheitswesen absolviert. Die Döpfer-Schulen gibt es in München, Köln, Hamburg, Regensburg, Rheine, Nürnberg und Schwandorf. Die Kernkompetenz ist Physiotherapie. Aber auch Berufe wie Altenpflege, Ergotherapie und Erzieher kann man an den Standorten lernen.

Hubert Döpfer selbst war Handelslehrer, arbeitete beim Kultusministerium und fand das nach eigenen Angaben langweilig. Deshalb kündigte er dort und gründete 1992 seine erste eigene Schule. Und das eben in Schwandorf. Und seine Schule wächst immer weiter. In Zukunft sollen die Döpfer-Schulen sich auch im Bereich der Hochschulen etablieren. (eg)