Söckchen für Frühchen am Klinikum St. Marien

Sie füllen gerade einmal eine Handfläche. 80 Paar klitzekleine Söckchen haben drei Damen vom Heimat- und Trachtenverein in Hirschau gestrickt und jetzt dem Klinikum St. Marien Amberg übergeben.

Die Söckchen werden im Klinikum sehr gut gebraucht, so Marion Neller, stellvertretende Stationsleitung der Kinderintensivstation B0. Sieglinde Meier, Anna-Maria Steinl und Martina Dolles haben sich so fleißig ins Zeug gelegt und insgesamt 80 Paar kleine Socken für die Frühchen gestrickt.

„Dass wir Söckchen auch für Frühchen und Neugeborene stricken können, darauf sind wir durch einen anderen Verein aufmerksam geworden. Wir fanden das eine tolle Idee“, freut sich Michael Meier, 1. Vorsitzender des Trachtenvereins Hirschau. „Normalerweise stricken wir auch Socken für Erwachsene bis Schuhgröße 47“, ergänzt seine Mutter Sieglinde Meier, die ebenfalls Mitglied des Vereins ist und fleißig gestrickt hat. „Michael war selbst ein Frühchen, deswegen weiß ich wovon ich spreche. Man ist froh, wenn man Unterstützung bekommt – egal in welcher Form. Ist der Bedarf da können wir gerne wieder Söckchen für die Kleinen stricken oder auch größere Socken.“

„Wir bekommen immer wieder Spenden dieser Art, freuen uns aber über jede einzelne davon. So haben unsere Frühchen immer warme Füße“, schmunzelt Marion Neller.

(Bild v.l.: Martina Dolles, Michael Meier, Sieglinde Meier und Anna-Maria Steil; Bildquelle: Klinikum/Dietl)

(vl)