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Steinberg am See/Waldsassen: Ausbau der Kinderbetreuung in Bayern

Der Freistaat Bayern hat ein Investitionsprogramm zur Schaffung neuer Kitaplätze gestartet. Die Gemeinden erhalten aus Mitteln des Bundes einen Aufschlag von bis zu 35 Prozent auf die reguläre Förderung. Jetzt profitiert davon die Landkreise Schwandorf und Tirschenreuth.

Die Gemeinde Steinberg am See errichtet ein neues Kinderhaus mit 62 Betreuungsplätzen für Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt. Der Freistaat unterstützt die Kommune dabei mit einer Förderung in Höhe von insgesamt 1.514.000 Euro. Im Kinderhaus Tausendfüßler in Waldsassen enstehen 50 neue Betreuungsplätze für Kinder von der Geburt bis zum Schuleintritt. Der Freistaat unterstützt die Kommune dabei mit einer Förderung in Höhe von insgesamt 849.000 Euro. Das hat heute Bayerns Familienministerin Emilia Müller verkündet.

Zu dem Investitionsprogramm erklärte die Ministerin: „Das Programm kommt zur rechten Zeit: die Geburtenzahlen steigen. Wir wollen aber auch inklusive Einrichtungen ausbauen und dem Betreuungsbedarf von Flüchtlingskindern gerecht werden. Insgesamt stehen 178 Millionen Euro zusätzlich zur Verfügung, mit denen wir die reguläre staatliche Förderung erheblich verstärken können.“ So erhalten Kommunen künftig durchschnittlich 85 Prozent statt der regulären 50 Prozent ihrer förderfähigen Investitionskosten erstattet.

Seit 2008 sind rund 80.000 Plätze für Kinder unter drei Jahren entstanden. Insgesamt standen dafür 1,4 Milliarden Euro zur Verfügung. Mit Blick in die Zukunft verdeutlichte Müller: „Wir wollen eine maßgeschneiderte Kinderbetreuung in allen Teilen Bayerns und höchste Qualität in den Kindertageseinrichtungen. Das vierte Investitionsprogramm ist ein Baustein dazu.“ Anträge können bis zum 31. August 2019 bei den zuständigen Regierungen gestellt werden.

(sd)