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Steiningloh: Das verlorene Dorf?

Ein Sarg und mehrere Kreuze vor dem Ortseingang Steiningloh bei Hirschau im Landkreis Amberg-Sulzbach. Aufgestellt in der Nacht zum 1. Mai, der Walpurgis-Nacht. Das ist bekannt. Ein klassischer Walperer-Streich. Sprich Spaß ist dank diesem alten Brauchtum erlaubt und auch öffentlichkeitswirksam darf er sein. Doch wer hat sich diesen Streich ausgedacht und welche Botschaft steckt dahinter? Wir begeben uns auf Spurensuche Teil 1.

Und wir sind fündig geworden. Laut dem Anwohner Hans Amann gebe es in Steiningloh viele Dinge, die angepackt werden müssen: Internet, Radweg, Hochwasserschutz, Sanierung der Kapelle. Alles Themen, bei denen schon so viel versprochen worden sei, bei denen sich aber nichts tue. Frust mache sich breit.

Gute Nachrichten gibt es aber: 12.500 Euro gibt es von der Bayerischen Landesstiftung für die Sanierung und die Instandsetzung der denkmalgeschützten katholischen Kapelle. Und auch was den Hochwasserschutz betrifft, gibt es vielleicht am Donnerstag mehr. Denn da ist für 18 Uhr ein Treffen mit dem Amt für ländliche Entwicklung angedacht. Ein Thema, das seit 2005 existiere, so Amann.

Also tut sich vielleicht doch endlich was in Steiningloh und kriegen wir vielleicht doch noch raus, wer hinter dem Walperer-Streich steckt? Wir bleiben dran und nächste Woche gibt’s den zweiten Teil unserer Suche. (sd)