Steuertipp: Änderungen durch die GroKo

In Berlin wird wieder regiert. Die dritte Auflage der großen Koaltion zwischen SPD und Union ist im vollen Gange. Doch zuvor wurde eifrig diskutiert. Zum Beispiel über den Koalitionsvertrag. Der ist jetzt durch – und könnte auch steuerliche Veränderungen mit sich bringen. Denn Steuern und etwaige Entlastungen sind ein großes Thema dort. Aber auch organisatorisch könnte sich für den Steuerzahler etwas ändern. Und zwar das die Digitalisierung immer stärker in die Finanzverwaltung einziehe. Weswegen dann auch eine vorausgefüllte Steuererklärung kommen könnte. Kommen könnte auch die Abschaffung des Solidaritätszuschlags. Das ist zumindest laut Koalitionsvertrag vorgesehen und könnte die Arbeitnehmer freuen.

Denn wenn der Solidaritätszuschlag abgeschafft wird, macht sich das direkt in der Einkommensteuer bemerkbar, so Wolfgang Streich, Steuerberater aus Amberg. Die Arbeitnehmer hätten dann mehr Geld auf der Hand. (nh)