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Sulzbach-Rosenberg: Erste staatliche Wohnanlage für Flüchtlinge

In Sulzbach-Rosenberg sind am Vormittag zwei Wohnanlagen für acht Familien eingeweiht worden. Es handelt sich dabei um Wohnungen, die im Rahmen des sogenannten „Wohnungspakts Bayern“ entstanden sind. Dieser wurde im Oktober 2015 vom Bayerischen Kabinett beschlossen.

Den Kommunen werden dabei 30 Prozent bei der Belegung eingeräumt. Dieser Wohnraum kann dann mit einheimischen Bedürftigen belegt werden. Ansonsten kommen dort anerkannte Flüchtlinge unter.

In Sulzbach-Rosenberg sollten zuerst Wohneinheiten für bis zu 150 Menschen entstehen. In Gesprächsrunden wurde letztendlich die heutige Lösung von Wohneinheiten für bis zu 32 Menschen gefunden. Eine gute Lösung, meint Bürgermeister Michael Göth, durch die einer Ghettoisierung entgegengewirkt wird. Auch können somit die anerkannten Flüchtlinge besser integriert werden, pflichtete Regierungspräsident Axel Bartelt bei.

Für die Familie Latif aus dem Irak ging mit der Wohnung jedenfalls ein Traum in Erfüllung. Sie fühlten sich dort sehr wohl, so Aron Aidayat Latif gegenüber OTV. (tb)