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Sulzbach-Rosenberg: Kirche, Werte & Politik

Wird Markus Söder der neue bayerische Ministerpräsident oder nicht? Festlegen wollte sich der Finanzminister nicht. Im OTV-Interview im Rahmen einer Podiumsdiskussion in Sulzbach-Rosenberg sprach er allerdings von „Zeiten des Umbruchs und der Veränderung“ und von „Zeiten des Generationswechsels“. Damit lieferte er zumindest neuen Zündstoff für die Ministerpräsidenten-Diskussionen.

Wozu der bayerische Staatsminister sich im Kettelerhaus in Sulzbach-Rosenberg allerdings ganz deutlich bekannte war sein Glaube. Er sei für ihn die Basis seine Lebens, gebe ihm Hoffnung und Halt.

Bei der Podiumsdiskussion „Kirche, Werte und Politik“ war der Glaube das zentrale Thema. Kirche und Politik würden sehr gut zusammenpassen, erklärte Markus Blume, stellvertretender CSU-Generalsekretär. Sowohl die Kirche als auch die Politik wollen beste Voraussetzungen schaffen, dass Menschen gut leben können.

Jedoch gehe die Zahl der Christen in Deutschland immer weiter zurück. Markus Söder, selbst bekennender Christ, wünsche sich, dass mehr Menschen offen ihren Glauben zeigen. Doch auch die Kirche müsse etwas ändern. Die frohe Botschaft müsse auch positiv verbreitet werden, nicht nur mahnend. Bei der Podiumsdiskussion sei deutlich geworden, dass der Glaube in der Gesellschaft eine große Bedeutung besitzt, so Dr. Patrick Fröhlich, Ortsvorsitzender CSU Sulzbach-Rosenberg.

Von großer Bedeutung für Bayern ist der Posten des Ministerpräsidenten. Aber wer wird es nun – Bleibt Horst Seehofer bayerischer Ministerpräsident? Wird Markus Söder sein Nachfolger? Oder gibt es vielleicht sogar eine geteilte Spitze? Selbst wenn es für Markus Söder nicht reichen sollte, in Sulzbach-Rosenberg tat sich bereits ein neuer Berufszweig für ihn auf: Seelsorger oder Prediger.

(ms)