Sulzbach-Rosenberg: Michael Göth bleibt Bürgermeister

Michael Göth ist und bleibt der 1. Bürgermeister von Sulzbach-Rosenberg. Der SPD-Kandidat konnte sich deutlich gegen seinen Gegenkandidaten Günter Koller durchsetzen. 62,34% der Stimmen gingen an Göth. Allerdings lag die Wahlbeteiligung bei nur rund 50%. CSU-Kandidat Koller kündigte an, nicht mehr für das Bürgermeisteramt kandidieren zu wollen. Es war bereits sein dritter Versuch. Dennoch werde er der Kommunalpolitik treu bleiben, sagte er am Wahlabend. Er bekam insgesamt 37,66% der Stimmen.

Die beiden traten schon bei der Wahl 2012 gegeneinander an. Damals war das Ergebnis viel knapper. Erst bei einer Stichwahl konnte sich Michael Göth durchsetzen und hatte nur rund 200 Stimmen mehr als sein Gegenkandidat.

Dieses Mal bekam Göth 5223 Stimmen, Koller 3155 Stimmen. Koller war bis dato 2. Bürgermeister der Stadt und möchte auch weiterhin im Stadtrat sein. Er sagte, es gebe viel zu tun. Zu viel, um jetzt aufzugeben. Das Ergebnis könne er sich allerdings nicht erklären. Aus vielen Stimmbezirken habe er viel weniger Stimmen bekommen, als er sich erhofft hatte. Göth lag in allen Bezirken vorne.

Er möchte nun weiter in Bildung und Erziehung investieren, sagte der alte und neue 1. Bürgermeister. Der Ausbau der Pestalozzi-Schule sei ein großer Erfolg seiner Amtszeit gewesen. In der jetzigen Amtszeit seien nun die Krötensee- und die Jahnschule wichitge Projekte. Aber auch die Kultur wolle er nicht aus den Augen lassen, denn die sei eine der Säulen, auf der eine lebendige Stadt stehe.

Er sagte aber auch, dass der Wahlkampf Gräben zwischen CSU und SPD aufgeworfen hatte. Diese gelte es jetzt zu kitten. Koller hatte Göth immer wieder Untätigkeit vorgeworfen. Mit ihm wären viele Projekte bereits vollendet, meint Koller. Die ersten sechs Jahre unter Göth seien eher Stillstand als Fortschritt gewesen. (eg)