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Theuern: Gefangen fern der Heimat

Vor rund 100 Jahren ging der Erste Weltkrieg mit der Niederlage Deutschlands zu Ende. Der Krieg war auch in unserer Region präsent: Zwar nicht mit bewaffnetem Kampf, aber mit dem heute fast vergessenen Kriegsgefangenenlager Amberg-Kümmersbruck.

 

Für rund 5000 Gefangenen war das Kriegsgefangenenlager ausgelegt. Aus Frankreich, Russland und Italien stammten die Soldaten, aber auch Zivilisten waren unter ihnen.

 

Eine Ausstellung im Kulturschloss Theuern widmet sich jetzt dem Schicksal der Gefangenen. Wie lebten sie? Wie war ihre Situation? Wie vertrieben sie sich ihre Freizeit? Mit Fotos und Dokumenten zeigt die Ausstellung die Geschichte des heute fast vergessenen Lagers.

Die Ausstellung ist bis zum 9. Juli täglich bis auf Montag geöffnet. (kh)