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Tierisches: Der weiße Pfau

Pfauenfedern sind nicht nur so besonders und wertvoll, weil sie viel größer sind als andere Vogelfedern. Sondern auch wegen ihrer tollen bunten Farben. Im Tierpark Irchenrieth gibt es jetzt einen Pfau, der damit nicht glänzen kann – dafür sind seine Federn schneeweiß.

Er ist kein Albino, sondern eine besondere Zuchtform. Schon seit Jahrhunderten ist der Mensch fasziniert vom Pfau – er spielt bereits in antiken griechischen Sagen oft eine Rolle.

Ursprünglich kommen die Vögel aber aus Indien. Dort gelten sie sogar als heilige Tiere. Sie wurden lange an Königshöfen gehalten – nicht nur wegen ihrer Schönheit, sondern auch, weil sie mit ihrer Federkrone als besonders majestätisches Tier gelten.

Der weiße Pfau im Tierpark Gleitsbachtal in Irchenrieth ist nicht alleine – mit ihm bewohnt eine Pfauenhenne das Gehege. Die ist allerdings nicht weiß, sondern gehört zu den blauen Pfauen, was sich bei Weibchen aber nur am Hals zeigt. Ansonsten ist ihr Federkleid braun.

Möglicherweise gibt in den nächsten Jahren sogar Pfauennachwuchs – ob aus den Eiern dann weiße, gefleckte oder blaue Küken schlüpfen, das wird allerdings eine Überraschung. (jl)