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Tierisches: Entdeckungstour nach Winterstarre

Maurische Schildkröten kommen eigentlich aus warmen Ländern wie Spanien, Türkei, Israel, Irak, Iran oder oder aus dem nördlichen Teil Afrikas. Doch in Deutschland fühlen sie sich auch recht wohl. Vor allem wenn sie einen so liebevollen Ziehvater wie Edmund Schmid haben.

Seine 16 Kleinen, die dieses Jahr ihren ersten Geburtstag feiern, hat er besonders beim Fressen im Auge, damit alle gleich viel Futter bekommen. Um den Überblick nicht zu verlieren, markiert er die Panzer mit einem roten Strich, wenn sie gefressen haben.

Eigentlich hat er 24 maurische Schildkröten, doch vier davon machen gerade Ferien bei einem Freund in der Gärtnerei. Die restlichen 20 leben tagsüber im Freien. Damit die kleinen Schildkröten nicht von ihren natürlichen Feinden, wie zum Beispiel dem Marder gefressen werden, übernachten sie im Keller von Edmund Schmid. Davor werden sie aber gezählt, damit keine verloren geht. (rp)