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Tierisches: Freilandmuseum

Tiere sind und waren in einem landwirtschaftlichen Betrieb meist Hauptbestandteil. Sie wurden auf vielfältige Art und Weise genutzt – sei es als Nutztiere bei der Feldarbeit oder sie dienten der Nahrungsproduktion. Im Freilandmuseum Neusath-Perschen stehen viele alte Bauernhöfe – und da dürfen dann natürlich die Tiere auch nicht fehlen. Wir haben ein süddeutsches Kalbblut, Waldschafe und Coburger Fuchsschafe sowie Gänse im tierischen Freilandmuseum einmal besucht.

Da wäre zum einen der 12-jährige Leo, ein süddeutsches Kaltblut. Er steht aber nicht nur im Stall oder auf der Weide. Leo wird von den Mitarbeitern des Museums auch für die Feldarbeit eingesetzt. Süddeutsches Kaltblut ist auf Zug gezüchtet, d.h. Leo ist das perfekte Arbeitstier.

Im Freilandmuseum werden auch Tierrassen gehalten, die zu den gefährdeten Haustierrassen zählen wie zum Beispiel das Coburger Fuchsschaf und das Waldschaf. Ihre Haltung dient dem Erhalt dieser Haustierrassen.

Besucher des Freilandmuseums können den tierischen Bewohnern auch auf den Wegen des Museums begegnen. So dürfen Hühner und Gänse frei herumlaufen. So wird das Freilandmuseum für alle Tiere zum tierisch schönen Zuhause.

Das Freilandmuseum in Neusath hat von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 18 Uhr geöffnet. (kh)