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Tierisches: Kunterbunte Tierherde

Sie sind stur und dumm, das wird ihnen zumindest nachgesagt. Doch dass Esel oft wie angewurzelt stehen bleiben, zeugt nicht von Sturheit, sondern heißt, dass möglicherweise Gefahr droht. Andererseits können Esel auch sehr gutmütig sein. Bestes Beispiel dafür sind die zwei Esel von Max Meier in Windpaißing. Sie leben sogar in einer Art Tier-WG und fühlen sich auch unter Menschen wohl. Wir haben die kunterbunte Tierherde für unsere Rubrik „Tierisches“ besucht.
Die Herde besteht aus den Eseln Mädi und Batl, ein paar Hühnern, einem Gockel und einer Gans. Max Meiers Enkelin, Emilie Dirrigl, ist neun Jahre alt und hat viel Spaß mit den Tieren. Sie versucht, die Esel zu dressieren, damit sie auf ihnen reiten kann. Das gelingt manchmal schon ganz gut – dann aber wieder eher nicht so. Aber Emilie macht weiter. Sie will nämlich in ein paar Jahren mit den Eseln auf einem mittelalterlichen Markt auftreten.
Bis es soweit ist, stiften Batl und Mädi einfach zu Hause noch ein bisschen Unruhe und knabbern zum Beispiel an den Weinstöcken von Hobbywinzer Max Meier. Langweilig wird ihnen bestimmt nicht. Und wer weiß, vielleicht wächst die Herde ja noch um andere Tiere. (ab)