Tierisches: Zu Besuch auf dem Kleintierhof im Birgland

Haben Sie schon mal etwas vom Holzrücken gehört? Nein? Damit sind Sie bestimmt nicht alleine, denn Holzrücken sieht man heutzutage nicht mehr so häufig. Doch wir haben einen Bauernhof im Birgland gefunden, bei dem das Gang und Gäbe ist.

Holzrücken wird auf dem Kleintierhof von Peter Wenisch und Angela Ruppert von September bis März / April betrieben. Das von den Pferden angerückte Holz, wird dabei hauptsächlich für den eigenen Hof genutzt – denn in einem Winter werden rund 40 Ster Holz gebraucht.
Doch Pferdehaltung und Holzrücken ist noch lange nicht alles. Insgesamt bringt der Kleintierhof, den Peter und Angela im Nebenerwerb führen, sehr viel Arbeit mit sich.

Kleintierhof ist übrigens die Bezeichnung für die traditionelle Art von Hof. Auf einem Kleintierhof leben alle typischen Tiere – nur nicht so viele. Peter und Angela sind also nicht spezialisiert, wie etwa ein Milchbauer, sondern sie haben viele verschiedene Tiere, wie etwa Stallhasen, die zum Großteil zur Selbstversorgung gehalten werden. Und mit einem Teil ihrer Tiere betreiben sie Landschaftspflege in der Gemeinde Birgland und im angrenzenden Alfeld. Auch Schulklassen sind gerne am Hof gesehen. (cg)