Tipps und Tricks für die perfekte Küchenplanung

Nicht nur beim Neubezug einer Wohnung oder eines Hauses hat die Planung der Küche eine große Wichtigkeit: Auch, wenn es nach einigen Jahren eine neue Küche sein soll, können Hausbewohner nicht einfach in den Fachhandel gehen und die Küche ihrer Träume aussuchen. Nur bei exakter Planung ist auch wirklich gewährleistet, dass Schränke, Spüle und Geräte wie Kühlschrank, Herd und Spülmaschine in den zur Verfügung stehenden Raum passen. Die folgenden Punkte sollten vor dem Kauf einer neuen Küche dringend Beachtung finden, damit Ihnen beim Einbau keine bösen Überraschungen drohen.

Auf die richtigen Maße kommt es an

Wer sich eine neue Küche anschaffen möchte, muss zunächst ganz genau messen. Experten raten dazu, für eine vierköpfige Familie etwa 7 qm Fläche für Küchengeräte und Schränke benötigt. Um den individuellen Bedarf zu ermitteln, können Sie Papier mit dem Maßstab 1:20 verwenden (in diesem Fall entspricht ein Meter im Raum genau fünf Zentimetern). Hier tragen Sie alle Anschlüsse sowie die Wandmaße exakt ein. Auch die Höhen und Tiefen sollten dabei Berücksichtigung finden, damit Sie den zur Verfügung stehenden Raum optimal nutzen können. Auf diese Weise wissen Sie genau, wo Ihnen wie viel Platz zur Verfügung steht, und Sie können mehrere Varianten der Küchenplanung bequem ausprobieren, bevor es an den Kauf geht. Möchten Sie diese Aufgabe im der Oberpfalz lieber gleich einem Profi überlassen, stehen Ihnen etwa in Nürnberg ausgebildete Experten mit Rat und Tat zur Seite.

Eine kleine oder große Küche planen

Besonders in sehr kleinen Küchen fällt es nicht immer leicht, alle erforderlichen Möbel und Geräte unterzubringen und sinnvoll anzuordnen. Letztere bedeutet, dass sich die Möbel in derselben Reihenfolge wie die durchzuführenden Arbeitsschritte befinden. Man geht hier vom Prinzip Vorbereiten – Kochen – Spülen aus. Für Rechtshänder erfolgt die Anordnung von links nach rechts; für Linkshänder genau andersherum. Zunächst planen Sie eine etwa 30 cm breite Abstellfläche, daneben den Herd und anschließend eine Arbeitsfläche von 60 bis 120 cm (abhängig davon, wie viel Raum Ihnen zur Verfügung steht). In kleinen Küchen können danach noch schmale Spülmaschinen sowie eine Spüle mit nur einem Becken zum Einsatz kommen.

Welches Material bei der Arbeitsfläche?

Was die Materialien für Arbeitsplatte und Co. anbetrifft, stehen Ihnen ganz unterschiedliche Varianten zur Auswahl. Diese unterscheiden sich hinsichtlich des Preises, aber auch der Robustheit sowie natürlich der Optik. So präsentieren sich Fliesen etwa sehr hitzebeständig, während HPL-Platten weniger hitzefest, aber dafür deutlich pflegeleichter ausfallen. Edelstahl weist viele positive Eigenschaften auf, ist aber vergleichsweise pflegeintensiv. Besonders beliebt ist bei vielen Küchenbauern Kunststein, denn der sowohl Hitze verträgt als auch Säuren und ist zudem schnittfest und sehr pflegeleicht.

Welche Küchengeräte dürfen es sein?

Essenziell für eine moderne Küche sind natürlich auch die Küchengeräte. Den Herd können Sie entsprechend Ihrer individuellen Vorlieben wählen – allerdings sollten Sie immer darauf achten, dass dieser in die Küchenzeile passt. Eine Dunstabzugshaube ist sinnvoll für die optimale Belüftung der Küche. Bei der Wahl der Spüle ist darauf zu achten, dass diese nicht nur in der Breite in die Küchenzeile passt, sondern dass sie auch hoch genug ist, damit Sie bequem und ohne Rückenschmerzen daran arbeiten können.

(exb)