Tirschenreuth: Neues Zuhause für schottische Hochlandrinder

Knapp 3 Millionen Rinder werden laut aktuellen Zahlen in Bayern gehalten. Das Fleckvieh macht 76% davon aus und ist damit die häufigste Rinderrasse in Bayern. Die älteste Rinderrasse und sehr viel seltener ist das schottische Hochlandrind. Und so eine Herde gibt es jetzt in Tirschenreuth.

Die Storchenwiese bei Tirschenreuth. Ursprünglich als Ausgleichsfläche für die Landesgartenschau entstanden, ist sie heute auch das Zuhause von Bulle Sandro und seiner Herde. 19 schottische Hochlandrinder leben seit Ende Juli hier unter der Aufsicht von Martin Wolf, um das naturgeschützte Areal zu beweiden.

Hochlandrinder seien sehr pflegeleicht
Ihre ruhige, besonnene Art und ihre Genügsamkeit. Das seien die Eigenschaften, die Martin Wolf am meisten an den schottischen Hochlandrindern fasziniert. Deshalb seien sie perfekt für die Bewirtschaftung von Flächen wie der Storchenwiese. Im Vergleich zum in Bayern weit verbreiteten Fleckvieh, zeichne sich das Hochlandrind außerdem als sehr pflegeleichte Rinderrasse aus. Regelmäßige Pflege sei aber dennoch nötig. Auch um einen persönlichen Bezug zu den Tieren aufzubauen. Würde man die Herde völlig sich selbst überlassen, dann wären die Tiere innerhalb weniger Monate völlig verwildert. Vor allem zum Bullen Sandro und den älteren Kühen habe Martin Wolf deshalb eine persönliche Bindung.

(ac)