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Tirschenreuth: Zukunftswerkstatt mit Bundesminister Schmidt

Der Erhalt der Lebensqualität und die nachhaltige Entwicklung der ländlichen Regionen leben vom Dialog zwischen allen Beteiligten: Bürgern, Unternehmen, Kommunen, Verbänden und der Politik. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft veranstaltete deshalb Zukunftswerkstätten um gemeinsam über die Zukunft der ländlichen Regionen zu diskutieren.

Regional vernetzt – gemeinsam stark lautete das Motto bei der Zukunftswerkstatt in Tirschenreuth. Extra dazu war der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, Christian Schmidt, in die Oberpfalz gekommen. In Workshops sollten zusammen mit Experten und Entscheidungsträgern, Ideen für die ländliche Entwicklung gesammelt werden.

Ein wichtiger Punkt betrifft die Digitalisierung. Die ländlichen Unternehmen brauchen endlich einen angemessenen Breitbandausbau. Dieser Meinung ist auch Tirschenreuths Landrat Wolfgang Lippert. Für ihn zählt aber das Gesamtkonzept. Man müsse die ländliche Infrastruktur erhalten. Dazu gehört der Dorfladen und das Wirtshaus genauso dazu, wie die Krankenhäuser und ländlichen Ärzte. Und man müsse die jungen Leute in der Region halten.

Dafür braucht es konkrete Projekte und Ideen. Der Neustädter Landrat Andreas Meier hatte es da auch schon auf eine bestimmte Sache abgesehen: Das Baxi. Hier könnte man gut mit Tirschenreuth kooperieren, wenn das Konzept auf den Landkreis Neustadt an der Waldnaab übertragbar ist.

In den Workshops wurde dann auch fleißig diskutiert und auch der Bundeslandwirtschaftsminister blieb und brachte sich aktiv mit ein. Die Ergebnisse der Zukunftswerkstatt finden sie im Internet unter www.zukunftswerkstatt.bmel.de

(mk)