Top Wohnlage in Bayern entdecken: Ranking 2020

Bayern gilt insgesamt als eine bevorzugte Region zum Wohnen. Es gibt aber auch im Freistaat Unterschiede, und so sind manche Regionen bei Immobilienkäufern heiß begehrt, in anderen kann man Wohneigentum noch günstig erwerben. Wo in Bayern ist die Wohnqualität am höchsten, wo sind die Immobilienpreise 2020 gestiegen, wo sind sie gefallen?

Trotz Corona-Pandemie blieben die Immobilienpreise in Bayern hoch

Die seit 2020 herrschende „Ausnahmesituation“ aufgrund der Corona-Pandemie haben erstaunlicherweise deutschlandweit bisher nicht zu sinkenden Immobilienpreisen geführt, auch nicht in Bayern. Der Kaufwunsch bei vielen blieb im Jahr 2020 nahezu ungebrochen, vielleicht auch deshalb, weil Immobilien als krisensichere Geldanlagen gelten. Nicht umsonst werden Haus oder Wohnung als „Betongold“ bezeichnet.

Wie stark die Preise für Wohneigentum 2021 sinken, hängt laut Immobilienexperten wie André Heid vor allem davon ab, wie stark sich die durch Corona hervorgerufene Rezession bemerkbar macht. Gerade in den exklusiven Wohnlagen Bayerns ist aber aufgrund der vorhandenen finanziellen Mittel der Eigenheimbesitzer nicht damit zu rechnen, dass Corona für wesentlich mehr Immobilien am Markt sorgt. Wie sich der bayerische Immobilienmarkt entwickelt, bleibt abzuwarten.

Die Regionen in Bayern mit der höchsten Lebens- und Wohnqualität

Als absolute Traumorte für den Erwerb von Wohneigentum gelten die Regionen um die bayerischen Seen, allen voran der Starnberger See sowie der Chiemsee. Aufgrund des eher begrenzten Immobilienmarktes ermittelt ein Sachverständiger für Immobilienbewertungen dort im Rahmen einer Hauskaufberatung für Bayern meist sehr hohe Verkehrswerte für Wohneigentum. Hier können für Häuser bzw. Villen mit hochwertiger Ausstattung und Seeblick leicht Verkaufspreise von mehreren Millionen Euro erzielt werden. Auch Eigentumswohnungen werden sehr oft für mittlere und hohe sechsstellige Beträge angeboten.

Für den Kauf von Wohneigentum am Starnberger See bzw. an einem der anderen Seen (Chiemsee, Königssee, Ammersee oder Tegernsee) spricht auch, dass sich dort viele bekannte Persönlichkeiten niedergelassen haben. Die unmittelbare Nähe zum Wasser ist bei der Immobilienbewertung, wie sie der Sachverständige André Heid durchführt, natürlich ein wesentlicher Aspekt, der die Preise in die Höhe treibt und den Immobilienmarkt in diesen Regionen so exklusiv macht.

Hier waren die Immobilienpreise 2020 in Bayern am höchsten

Betrachtet man die Preissteigerungen pro Quadratmeter, dann waren auch 2020 die mit Abstand größten Preisanstiege in Oberbayern zu beobachten. Sie beliefen sich, abhängig vom Objekt auf 121 bis 143 Prozent. Die Preise in Oberbayern bewegten sich 2020 zwischen 5.300 und 6.400 Euro/m2.

Wie groß der Unterschied ist, zeigt die Tatsache, dass die in der Reihenfolge direkt hinter Oberbayern liegenden Regionen Mittelfranken und Schwaben mit Preisen von etwa 2.500 bis 3.000 Euro/m2 weit vom Preisniveau in Oberbayern entfernt sind.

Vier bayerische Städte in den Top 10 der begehrtesten Wohnmetropolen

Unter den 10 beliebtesten Städten befanden sich laut Umfragen 2020 auch bayerische Städte, allen voran München. Aber auch Augsburg, Erlangen oder Regenburg haben bezüglich der Wohnqualität einen hervorragenden Ruf, was sich an Quadratmeterpreisen ablesen lässt.

Der Quadratmeterpreis in der bayerischen Landeshauptstadt wurde mit 7.000 bis 12.000 Euro (im Durchschnitt 8.500 Euro) angegeben, was das Wohnung oder Haus kaufen in Bayern nicht für jeden erschwinglich macht. Besonders begehrt ist Wohneigentum im Münchner Glockenbachviertel (Ludwigvorstadt-Isarvorstadt), in Altstadt-Lehel, Harlaching, Nymphenburg oder Schwabing bzw. Alt-Schwabing. Natürlich gab es auch in München preiswerteres Wohneigentum, dieses befand bzw. befindet sich allerdings in weniger attraktiven Wohngegenden (z. B. in sozialen Brennpunktbezirken wie Hasenbergl oder Ramersdorf-Perlach)

In Augsburg, der in Schwaben gelegenen, eher beschaulichen Stadt mit etwa 300.000 Einwohnern liegen die Quadratmeterpreise für Wohneigentum zwischen 4.900 und 6.400 Euro (durchschnittlich 5.800 Euro). Wer in der Universitätsstadt Erlangen eine Wohnung oder ein Haus kaufen will, der muss zwischen 4.400 und 6.400 Euro (im Durchschnitt 5.400 Euro) für einen Quadratmeter zahlen. Alle, die sich diese beiden Städte aussuchen und dort ein Haus in Bayern kaufen möchten, sind gut beraten, sich den dortigen Immobilienmarkt genau anzusehen und eine, beispielsweise von Gutachter André Heid angebotene Kaufberatung Bayern in Anspruch zu nehmen.

Haus kaufen in Bayern – hier profitierte man 2020 von niedrigeren Immobilienpreisen

Nach Mittelfranken und Schwaben folgten die Regierungsbezirke Unterfranken, Niederbayern sowie die Oberpfalz mit Preisen für eine Bestandsimmobilie  zwischen 2.200 und 2.900 Euro/m2. Eine neu errichtete Etagenwohnung kostete dort immerhin noch zwischen 3.000 und 3.300 Euro/m2.

Am günstigsten konnte man 2020 im nordbayerischen Oberfranken Wohneigentum kaufen. Die Preise lagen hier bei circa 1.900 Euro/m2 für Bestandsimmobilien und für eine neue Etagenwohnung bei etwa 2.900 Euro/m2.

Im Hinblick auf die bayerischen Städte lag der Quadratmeterpreis in Regensburg zwischen 4.400 und 6.100 Euro (durchschnittlich 5.100 Euro), womit der direkt an der Donau gelegene Regierungssitz des Bezirks Oberpfalz die günstigste Metropole der in der Top 10 Liste genannten bayerischen Städte war.

Vor allem die Regionen Oberfranken, Oberpfalz-Nord oder Donau-Wald, Niederbayern sowie Mittel- und Unterfranken werden von der Bayerischen Staatsregierung als eher strukturschwache Gebiete eingestuft. Die genannten bayerischen Regionen gelten trotz guter Verkehrsanbindungen vor allem im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwicklung als strukturschwach, was ein wichtiger Grund für die niedrigen Immobilienpreise ist.

Hinzu kommt der verstärkte Wegzug der jüngeren Generationen aus diesen Gebieten, wodurch der Leerstand im Bereich Wohneigentum (Häuser und Wohnungen) ansteigt. Dies wirkt sich ebenfalls auf die immobilienpreise aus und sorgt für niedrige Verkaufspreise.

Hauskaufberatung Bayern – Immobilienbewertung als sinnvolle Maßnahme

Egal, ob man in Bayern ein Haus kaufen oder verkaufen möchte, man sollte als Verkäufer und Käufer auf jeden Fall eine Bewertung der Immobilie durchführen lassen. Eine Immobilienbewertung kann man zwar auch online vornehmen, das gezeigte Ergebnis kann aber stets nur ein Annäherungswert sein. Ursächlich hierfür ist, dass die Online-Bewertung lediglich auf ganz allgemeine Faktoren zurückgreift. Ein ausführliches Wertgutachten vom Sachverständigen hingegen berücksichtigt wesentlich mehr Aspekte. Ein beauftragter Gutachter wie Experte André Heid bezieht beispielsweise die bei einem Termin vor Ort gesammelten Daten mit ein, etwa den Erhaltungszustand des Gebäudes (die Bausubstanz), die Ausstattungsmerkmale, die Mikro- und Makro-Umgebung (also z. B. einen vorhandenen Zugang zum Starnberger See, die Größe des Grundstücks, die Verkehrsanbindung, die Anwohnerschaft usw.).

(exb)

(Bildquelle: https://www.shutterstock.com/de/image-photo/modern-residential-architecture-berlin-summer-632185343)