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Vilseck: Freie Wähler richten Blick zum Bundestag

Im Landtag sind die Freien Wähler bereits vertreten. Im September wollen sie auch auf Bundesebene mehr Verantwortung erlangen und in den Bundestag einziehen. Bundes- und Landesvorsitzender Hubert Aiwanger beschreibt die Chancen seiner Partei als durchaus gut. Bei seinem Besuch in der Stadt Vilseck stimmte er sich auf die Bundestagswahl ein.

Ob es die Freien Wähler in den Bundestag schaffen? Sie werden es auf jeden Fall versuchen, so Hubert Aiwanger. Gelingen könnte das entweder durch mindestens fünf Prozent der Wählerstimmen oder durch drei Direktmandate. Die Partei sehe sich als „“Partei der Mitte““, wolle eine Politik für Bürger machen. Neben der inneren Sicherheit und dem Mittelstand stehe vor allem der ländliche Raum im Fokus des Wahlprogramms. Dieser müsse ausgebaut und Kommunen gestärkt werden.

Der Besuch in Vilseck ist für Hubert Aiwanger einer der wenigen Wahlkampftermine in der Oberpfalz. Hans-Martin Schertl führt die Entscheidung für Vilseck auf die große Freie Wähler-Gemeinschaft in der Stadt zurück. Schertl bezeichnet Vilseck als Freie Wähler-Stadt. Die Partei stellt nicht nur alle drei Bürgermeister, sondern ist auch mit 13 Plätzen im Stadtrat vertreten. (ms)