Vohenstrauß: Verdacht der Tierquälerei

Die Beamten der Polizeiinspektion Vohenstrauß ermitteln derzeit wegen des Verdachts der Tierquälerei gegen einen bislang noch unbekannten Täter.

Der Besitzer einer American Shepherd-Labrador Mischlingshündin stellte am 25./26. Juni Verletzungen an seinem Tier fest. Bei den folgenden Behandlungen durch einen Tierarzt kam dann das ganze Ausmaß der Verwundungen zum Vorschein. Es wurde eine kreisrunde aufklaffende Wunde von über 50 cm Umfang an der Hündin festgestellt.

Nach Prüfung des Sachverhalts geht die Polizei davon aus, dass sich die Mischlingshündin nicht selbst verletzt hat, sondern mutwillig verletzt worden ist. Als Tatwerkzeug könnte ein Schlageisen oder ein ähnlicher Gegenstand in Frage kommen.

Die Tat ereignete sich in Eslarn in einem Grundstück im Bereich Schlehenweg. Die Tatzeit kann auf Dienstag, 25.06.2019, zwischen 20.00 und 20.30 Uhr eingegrenzt werden. Zu diesem Zeitpunkt befand sich das Tier alleine im Garten.

Zur Ermittlung und Ergreifung des Täters bittet die Polizeiinspektion Vohenstrauß um Hilfe aus der Bevölkerung. Hinweise werden unter Tel. 09651/9201-0 entgegengenommen. Verstöße gegen das Tierschutzgesetz können mit Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren geahndet werden.