Wahlkreisdelegiertenversammlung der CSU Oberpfalz

„Es soll in Bayern und in der Oberpfalz so bleiben“ – denn laut dem CSU-Bezirksvorsitzenden und bayerischen Finanzminister Albert Füracker sei es den Verdiensten der CSU zu verdanken, dass es Bayern so gut gehe. Eine Aussage mit der bei der Wahlkreisdelegiertenversammlung zu rechnen war, wollte die CSU Oberpfalz doch ein klares Signal setzen. Denn die Landtags- und Bezirkstagswahl steht im Oktober an. Und so wurden die Listenkandidaten einstimmig gewählt…fast.

Mit 77 von 78 gültigen Stimmen wurden die Kandidaten für den Landtag, einstimmig mit 77 Stimmen wurden die Kandidaten für den Bezirkstag gewählt. Die CSU setze damit laut dem CSU-Bezirksvorsitzenden Albert Füracker ein geschlossenes und starkes Signal. Und so startet die CSU auch in den Wahlkampf für die anstehende Landtags- und Bezirkstagswahl am 14. Oktober.

Die gesamte Oberpfalz soll zu einer starken Einheit werden. Der Oberpfalz gehe es gut, egal ob es um das Thema Infrastruktur, Hochschullandschaft oder Behördenverlagerung gehe.

Auch der Bezirk habe wichtige Aufgaben, die nur wenigen bewusst seien. Die Bezirksräte würden wichtige ehrenamtliche Arbeit leisten. Zuständig sei der Bezirk für die soziale Sicherung und die Hilfe zur Pflege. Es müssten laut Bezirkstagspräsident Franz Löffler neue Pflegemodelle entwickelt werden. Was die psychiatrische Gesundheit betrifft, müsse die Medizin in die Fläche zu den Menschen gebracht werden. Und auch für die Schaffung einer kulturellen Identität sorge der Bezirk. Kultur sei mittlerweile zu einem harten Standortfaktor geworden.

Die Anzahl der Abgeordneten richtet sich nach der Größe des Regierungsbezirks. Von insgesamt 180 Landtagsabgeordneten stellt die Oberpfalz 16 Abgeordnete. Die CSU stellt im Landtag 101 Abgeordnete, 9 davon sind Oberpfälzer Abgeordnete. Zwar wenige, aber sie würden laut Füracker wichtige Ämter besetzen. Tobias Reiß das Amt des stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden, Dr. Gerhard Hoppe als jugendpolitischer Sprecher, Dr. Franz Rieger und Dr. Harald Schwartz als Ausschussvorsitzende und Sylvia Stierstorfer als Beauftragte der Staatsregierung für Aussiedlerfragen. (sd)