Waidhaus: Neubau des Zollamtes immer konkreter

Das Zollamt in in Waidhaus ist seit Jahren ein Thema in der Politik. Denn eigentlich sollte es geschlossen werden, doch 2015 gelang unter anderem auf Drängen von SPD-Bundestagsabgeordnetem Uli Grötsch der Durchburch: Das Zollamt bleibt. Doch seit jeher wird nun weiter diskutiert und gekämpft. Denn Grötsch und auch Bürgermeisterin Margit Kirzinger fordern einen Neubau, um die Verkehrssituation zu verbessern und die Mitarbeiter zu entlasten.

Jetzt konnten sie gemeinsam einen weiteren wichtigen Schritt bewirken: Die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben übernimmt die Kosten für das Verkehrsgutachten, das für den Neubau notwendig war. Uli Grötsch teilt diesbezüglich mit:

Ich habe die Zusage für die Kostenübernahme durch die Bundesanstalt für Immobilienaufgaben durch die zuständige parlamentarische Staatssekretärin Christine Lambrecht nun auf dem Tisch. (…) Christine Lambrecht und das Bundesfinanzministerium haben Wort gehalten. Die Planungen für den Neubau können nun zügig fortgesetzt und endlich abgeschlossen werden.

Die Kosten des Gutachtens liegen im mittleren fünfstelligen Bereich. Die Diskussion um die Kostenübernahme dauerte Wochen. Das Verkehrsgutachten war aber dringend notwendig, weil die derzeitige Verkehrssituation nicht nur die Mitarbeiter des Zollamtes sondern auch die anliegenden Firmen belastete. Inzwischen gibt es zwei Varianten, die möglich sind und zu einer Entlastung führen würden. (eg)