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Waidhaus/Bärnau: Bundespolizei mit zahlreichen Fahndungserfolgen

Fahnder der Bundespolizeiinspektion Waidhaus und des angegliederten Bundespolizeireviers Bärnau haben am Wochenende 170 g Marihuana-Kekse, in drei Fällen zusammen 14 Gramm Marihuana und ein Gramm Haschisch beschlagnahmt.

Zusätzlich wanderten ein Schlagring, ein Butterflymesser, zwei Springmesser und zwei Elektroimpulsgeräte, die als Taschenlampen getarnt waren, in den vergangenen drei Tage in die Asservatenkammer der Bundespolizei. Die Waffenkäufer wurden wegen Verstößen gegen das Waffengesetz angezeigt.

Darüber hinaus erwischten die Bundespolizisten zwei Moldauer, die versucht hatten, gefälschte rumänische Identitätskarten durch Deutschland an einen Abnehmer in Frankreich zu schmuggeln. Ein 24-jähriger Nigerianer wurde festgenommen, als er versuchte in einem Linienbus von Prag nach Genf mit einem gefälschten italienischen Fremdenpass nach Deutschland einzureisen. Und ein 32-jähriger Tscheche wanderte ebenfalls hinter Schloss und Riegel. Bei einer Kontrolle auf der A 6 stießen die Beamten aus Waidhaus auf vier Fahndungsauschreibungen. Wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr, Beleidigung und räuberischen Diebstahls hatten ihn die Staatsanwaltschaften Hof und Stuttgart zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Zum Verhängnis wurde dem Mann aber ein Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Karlsruhe. Jetzt muss er wegen Leistungserschleichung für 40 Tage in die JVA Weiden „einziehen“.

In der Nacht zum Montag nahmen die Bundespolizisten schließlich noch einen 29-jährigen Rumänen fest. Er weurde von der Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main mit Vollstreckungshaftbefehl gesucht. Die Geldstrafe aus einer Verurteilung wegen Trunkenheit im Verkehr in Höhe von 1.500 Euro hatte der Mann nicht bezahlt und muss nun 40 Tage Ersatzfreiheitsstrafe absitzen.
(bg)