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Waldsassen: Einwendungen gegen Ortsumgehung

Es ist ein leidiges Thema in Waldsassen: Der LKW-Verkehr und wie die Stadt davon entlastet werden kann. Ideen und Pläne gibt es seit Jahren immer wieder. Aktuell läuft das Planfeststellungsverfahren für die sogenannte „Regionaltrasse“, die auf der ehemaligen Bahntrasse verlaufen soll, zum Teil auch unterirdisch. Drei Tage lang wurden zusammen mit dem Staatlichen Bauamt Amberg-Sulzbach als Planer bis heute Einwendungen zur Regionaltrasse erörtert, bevor sie von der Regierung der Oberpfalz rechtlich geprüft werden.

Bei den Einwendungen ging es den Bürgern unter anderem um Lärmschutz, die Verunstaltung der Stadt und die Gesundheit der Bürger wegen der Emissionen. Es herrscht Unverständnis darüber, wie eine Trasse mitten durch die Stadt das Verkehrsaufkommen senken soll. Bürgermeister Bernd Sommer ist trotzdem zuversichtlich, dass die Pläne, so wie sie sind, abgesegnet werden.
Die Vertreter des Staatlichen Bauamtes Amberg-Sulzbach als Planer und der Regierung der Oberpfalz als zuständige Planfeststellungsbehörde wollten sich im laufenden Verfahren nicht äußern. (ab)