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Waldsassen: Großdemo gegen LKW-Transitverkehr

Die LKWs müssen raus aus Waldsassen! – So lautete die Forderung bei der Großdemo in Waldsassen. Über 2000 Demonstranten zogen entlang der B299 im Ortskern. Genau dort, wo tagtäglich 700 LKWs hindurchfahren.

Durch die große Belastung des Transitverkehrs würden anliegende Häuser stark in Mitleidenschaft gezogen, teils sogar beschädigt. Anwohner könnten die Straße nicht mehr gefahrlos überqueren. In den Wohnungen wackeln Gegenstände,wenn ein mehrere Tonnen schwerer LKW vorbeifahrt. Hinzukommt, dass die Lastwägen auch nachts fahren. An friedliches Einschlafen sei so nicht zu denken.

Mit der Groß-Demo will Waldsassen zeigen, dass die Forderung, LKWs ab 7,5 Tonnen aus Waldsassen zu verbannen, nicht die Idee eine Einzelnen ist, sondern die ganze Region geschlossen dahinter steht. So soll ein Zeichen gen München und Berlin gesendet werden, wo die verantwortlichen Behörden ihren Sitz haben.

Bürgermeister Bernd Sommer und Karlheinz Hoyer, der Initiator der Demo, waren sichtlich überrascht über die große Teilnahme. Hoyer hatte die Veranstaltung angemeldet und auf 500 bis 800 Teilnehmer gehofft. Gekommen waren letztendlich über 2000! (ms)