Warm durch den Winter – aber bitte mit Stil

Die Umstellung von warmer zu kalter Jahreszeit ist für den Körper alle Jahre wieder ein Kraftaufwand. Wer den Organismus nicht dabei unterstützt, darf sich im Winter nicht über Gesundheitseinbrüche wundern. Schon Kleinigkeiten können unterstützend wirken – zum Beispiel angemessene Kleidung. Wichtig ist nicht nur, dass die Garderobe in den kalten Monaten warm hält. Auch Eigenschaften wie die Feuchtigkeitsregulierung sind entscheidende Kriterien für angemessene Winterkleidung. Das Schöne: Die aktuelle Wintermode überzeugt nicht nur in Sachen Wärme und Gesundheit. Auch um den guten Stil muss man sich in Wollmänteln und Pullovern der Saison keine Sorgen machen.

Wieso Wärme im Winter so wichtig ist

Damit wir fit durch den Winter kommen, ist warme Kleidung das A und O. Wer ständig friert, schwächt damit das körpereigene Abwehrsystem. Sobald die Temperaturen auf der Straße unter die menschliche Körpertemperatur sinken, verausgaben sich alle Systeme im Zuge der Thermoregulation mit Wärmeproduktion. Die Aufrechterhaltung der idealen Körpertemperatur kostet in der kalten Jahreszeit entsprechend viel Energie. Je mehr man friert, desto weniger Energie können Systeme wie die körpereigene Abwehr noch beziehen. Wer sich warm hält, nimmt dem Körper die energieaufwändige Wärmeproduktion bis zu einem gewissen Grad ab. Aber Vorsicht: Ins Schwitzen sollte einen angemessene Wintergarderobe nicht bringen. Das würde den Körper genauso viel Energie kosten. Körpereigene Kühlprozesse zur Aufrechterhaltung der Betriebstemperatur sind nämlich ebenfalls aufwändig.

Schichten verhindern Wärmestaus

Eine dicke Daunenjacke oder ein Fleece-Pullover können einen zwar warmhalten, besser als eine einzelne Schicht ist aber das sogenannte Zwiebelprinzip. Dieses Schichtprinzip ist aus mindestens drei Lagen aufgebaut. Die unterste Schicht transportiert Feuchtigkeit ab. Die Zwischenschicht hält produzierte Wärme körpernah und die äußerste Schicht sorgt für Wind- und Wetterschutz. Das Gute am Zwiebelprinzip: An unerwartet warmen Tagen lassen sich die Schichten einfach ablegen, bevor man ins Schwitzen gerät. Während es für die unterste Schicht vor allem auf feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften ankommt, ist die äußerste Schicht im Idealfall gleichzeitig wetterfest und atmungsaktiv. Diese Eigenschaften bringen beispielsweise Wollmäntel mit. Als Naturmaterial ist Wolle luftdurchlässig und in der Schurwollvariante außerdem wasserabweisend. Vor allem Damen tragen Wollmäntel gerne als äußerste Schicht. Die Kleidungsstücke gibt es alle Jahre wieder nämlich in Modellen, die sich an den neuesten Runway-Trends orientieren.

Dank aktuellen Trends stilvoll warm

Apropos Runway-Trends: Den wichtigsten der aktuellen Saison beanspruchen blassgelbe Jacken und Mäntel. Wer es exzentrischer mag, wählt Pink oder Metallic. Dass die Kleidungsstücke in diesem Winter außerdem XXL-Proportionen annehmen, kommt ihren Trägern und Trägerinnen im Hinblick auf das Zwiebelprinzip gerade Recht. Aber auch auffällige Muster liegen in Mode – so beispielsweise das Hahnentritt-Muster, das die Wintergarderobe in sämtlichen Formaten und Farbkombinationen zu einem echten Hingucker macht. So stylisch kann Wärme aussehen!

(exb)