Was ist eigentlich der Black Friday?

Der Black Friday steht wieder an und noch nicht jeder weiß, worum es sich hierbei handelt. Eventuell ist auch der Begriff unbekannt, denn jedes Unternehmen vergibt teilweise einen völlig anderen Marketingbegriff hierfür, hierfür ausschlaggebend waren auch Patente.

Der Ursprung des Black Friday

In der Oberpfalz gibt es wieder den Hinweis darauf, dass der Black Friday ansteht. Das ist eine Erscheinung, welche vor circa fünf Jahren noch nicht wahrzunehmen war. Tatsächlich handelt es sich hier um eine Tradition, welche aus den USA entsprungen ist und am vierten Donnerstag im November nach Thanksgiving zelebriert wird.

Thanksgiving ist eine der wichtigsten Feiertage in den USA, hierbei finden Familie und Freunde zusammen und genießen gemeinsam den Tag. Als Highlight gibt es am Abend ein großes und feines Essen. Es geht dabei auch in die Nachtstunden, denn der Freitag danach wird in der Regel als Brückentag genutzt.

Dieser Brückentag wird dann dafür genutzt, um die Weihnachtsgeschenke zu kaufen. Die Händler werden in den USA mit drastischen Angeboten, weshalb es zu langen Wartezeiten vor den Läden kommt und nicht selten entsteht in den Städten ein regelrechtes Chaos. Ebenfalls sind oftmals auch die Zusteller überfordert, obwohl immer mehr Personal eingestellt wird.

Wie bedeutend ist der Black Friday international?

Der Black Friday hat die größte Bedeutung in den USA, daraufhin folgt England. In beiden Ländern ist der „schwarze Freitag“ eine lange Tradition, welche bis in die späten 1960er-Jahren zurückgeht.

Jedes Jahr erwirtschaftet der Black Friday (und neuerdings der Cyber Monday) einen Umsatz von mehr als 50 Milliarden US-Dollar. Jeder Kunde sorgt für etwa 380 bis 425 US-Dollar. Die Beliebtheit ist jedoch rückläufig, da der Materialismus abnimmt.

Im Vordergrund steht immer häufiger der Minimalismus und damit gehen auch diverse Einsparungspotenziale einher. Auf den Rückgang hat der Handel aber eine Antwort gefunden, so wurden schlichtweg neue Shoppingtage hinzugefügt.

Amazon hatte den Anfang gemacht mit dem Prime Day, dabei wurden sogar bessere Angebote zugesichert als am Black Friday. Andere Händler dagegen ziehen den Black Friday auch in den Sommer, sodass dieser Begriff unter dem Jahr hinweg schon Mal für Umsatz sorgt, dies hat aber wenig mit der eigentlichen Tradition gemeinsam.

In Deutschland, Österrech und in der Schweiz gab es in den letzten zwei Jahren das erste Aufkommen, wobei US-Unternehmen zuvor bereits immer häufiger Angebote in größeren Dimensionen ausgestellt hatten. Apple hatte so zum Beispiel im Jahr 2006 in Deutschland Top-Deals präsentiert, dies aber nicht unter dem Begriff „Black Friday“ verkauft.

Hat der Black Friday auch Nachteile?

Der Black Friday hat auch seine Nachteile, denn insbesondere in der aktuellen Lage ist zu befürchten, dass sich mit dem Coronavirus infiziert wird. Zudem werden sich lange Warteschlangen vor den Kassen oder gar vor den Läden bilden, worauf sich vorbereitet werden sollte.

Zudem gibt es auch hysterische Kundschaft, welche eine Ware unbedingt haben wollen und dies auch gerne den anderen Personen entziehen. Dies birgt ein entsprechendes Konfliktpotenzial, weshalb es vor allem in den USA auch regelmäßig zu Auseinandersetzungen kommt, dies zeigen die regelmäßig veröffentlichten Videoaufnahmen.

Außerdem kann auch keine Beratung erwartet werden, denn das Personal ist im Einzelhandel völlig überlastet und kann nur großflächig auf Fragen eingehen. Diese Veranstaltung ist somit für Personen geeignet, mit einem ruhigeren Gemüt und Kundschaften, welche gezielt nach Waren suchen.

(exb)