Was wir von unserem Mobiltelefon erwarten können

Das Handy ist für die allermeisten Menschen mittlerweile ein täglicher Begleiter – und das schon längst nicht mehr nur zum Telefonieren. Mittlerweile macht das Mobiltelefon zudem Fotos, dient zum Videostreaming und zum Versenden von Messenger-Nachrichten inklusive Smileys und Dateianhängen. Die Ansprüche an moderne Geräte steigen.

Je mehr Technik das Smartphone besitzt, umso kostspieliger ist es aber auch. In den letzten fünf Jahren wurden diese Geräte um ein Drittel teurer. Bei einem Durchschnittspreis von knapp 500 Euro ist es natürlich ärgerlich, wenn das teure Telefon zerstört wird. Genau deshalb raten Experten auch dazu, das Smartphone mit einer stabilen Hülle aufzurüsten.

Genauso wichtig ist allerdings auch, das Display mit einer speziellen Folie zu schützen. Denn der Bruch der Bedieneroberfläche zählt zu häufigsten Handy-Schäden.

Dass das Smartphone mal aus der Hand oder vom Tisch rutscht, gehört zu den Klassikern bei diesen Schäden. Darüber hinaus gibt es aber wirklich kuriose Fälle. Dazu gehört sicher das Smartphone gemeinsam mit der Pizza oder dem Kuchen in den Ofen zu schieben. Auch Haustiere sind oft genug für Unfälle verantwortlich – und das gilt nicht nur im Straßenverkehr. Denn dass Hunde das teure Telefon mit dem Kauknochen verwechseln, ist gar nicht so selten, wie so mancher Besitzer bestätigen kann.

Wie viele Smartphones in Finnland ein landestypisches Hobby nicht überleben, ist dagegen nicht bekannt. Dort nämlich ist Handy-Weitwurf tatsächlich eine anerkannte Sportart – mit Meisterschaften und allem Drum und Dran. Die Wurf-Handys der Finnen sind jedoch nicht das einzige Kuriosum rund um das Mobiltelefon.

Die Japaner beispielsweise nehmen ihr Handy besonders gern mit unter die Dusche. Daher sind dort auch mehr als 90 Prozent der verkauften Modelle wasserdicht. Diese Idee sollten die Briten sich unbedingt merken, denn in England werden jährlich mehr als 100.000 Mobiltelefone im WC versenkt. Das ist natürlich besonders dann ärgerlich, wenn man ein kostspieliges Gerät hat. Man stelle sich vor, dem Besitzer des teuersten Smartphones der Welt wäre das passiert. Dann wären acht Millionen Dollar in der Kanalisation gelandet. Soviel kostet das von Juwelier Stuart Hughes veredelte iPhone aus Roségold mit 500 Diamanten, die es zusammen auf mehr als 100 Karat bringen.

Von einem solchen Mobiltelefon können die meisten Nutzer natürlich nur träumen – tun sie aber nicht. Denn zumindest die Deutschen haben ganz andere Wünsche rund ums Smartphone. Ganz vorn mit dabei ist ein verbessertes Handynetz, das durch die 5G-Technologie erreicht werden soll. Darüber hinaus ist laut einer Umfrage von Emnid für viele User vor allem eine längere Laufzeit des Handy-Akkus wichtig, Verwunderlich ist das nicht. In den meisten Fällen bleibt unterm Strich nämlich von den vollmundigen Laufzeit-Versprechungen der Produzenten nicht viel übrig. Dazu muss man wissen, dass die meisten Hersteller die Laufzeit im Stand-by-Modus angeben. Benutzt man aber das Smartphone häufig, sinkt die Ladestandanzeige rasant.

Allerdings gibt es einige praktische Tipps, wie man die Laufzeit des Akkus verlängern kann. Zum Beispiel, indem man die Helligkeit dimmt. Das Display ist nämlich der größte Stromfresser des gesamten Telefons. Wer einen OLED-Bildschirm hat, sollte zudem einen dunklen Hintergrund verwenden. Denn bei Schwarz werden die Leuchtdioden komplett abgeschaltet und verbrauchen gar keinen Strom.

Auch das permanente Abrufen von E-Mails frisst Akkuleistung, vor allem dann, wenn man mehrere Konten synchronisieren lässt. Besser: Man lässt das Smartphone die Mails nur einmal in der Stunde abrufen. Nur bedingt hilfreich sind dagegen die Energiespar-Modi, die viele Hersteller mittlerweile eingebaut haben. Denn diese sorgen dafür, dass so ziemlich alles abgeschaltet wird. Außer telefonieren oder Mails abrufen kann man dann mit seinem Smartphone nicht mehr viel machen. Wer also häufiger ans Akku-Limit kommt, sollte eine Powerbank dabeihaben, mit der sich das Telefon wieder aufladen lässt, wenn der Akku leergelaufen ist.

An zweiter Stelle auf der Wunschliste steht laut Emnid-Umfrage die Möglichkeit, das Smartphone ohne lästiges Kabel aufladen zu können. Diesem Wunsch kommen auch immer mehr Hersteller nach. Beim kabellosen Aufladen legt man das Telefon auf eine sogenannte Ladespule. Am bekanntesten ist dabei der sogenannte Qi-Standard, der seinen Namen vom chinesischen Wort Qi für Lebensenergie hat. Dabei wird die Energie drahtlos per elektromagnetischer Induktion von der Ladespule aufs Handy übertragen.

Die Form, wie das Smartphone geladen wird, spielt auch in der Zukunft des Mobiltelefons eine große Rolle, Das zeigt ein Blick in die Zukunft, den das Portal Futurezone gewagt hat. Fazit: Es bleibt spannend rund ums Telefon.

(Symbolbild: Pixabay)