Weiden: Behördenverlagerung in der Oberpfalz

Ob Navigationssystem oder Google Maps, ob Landkarte oder vielleicht Wanderkarte: um überhaupt einen Plan davon zu haben, wo welcher Ort, welche Straße oder welcher Fluß liegen, braucht es das Landesamt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung.

51 Ämter für Digitalisierung, Breitband und Vermessung gibt es, dazu kommen noch mehrere Dienststellen. Ein Amt davon ist in Weiden. Die SPD-Landtagsabgeordnete Annette Karl und mehrere Bürgermeister informierten sich gemeinsam vor Ort über die Arbeit dort.

Thema war aber auch die Behördenverlagerung. Denn durch die wurden einige Dienststellen und damit auch Arbeitsplätze in die nördliche Oberpfalz verlagert. Etwa die Dienststelle „Digitale Landkarten“ in Windischeschenbach. Sie ist an das Landesamt für Digitalisierung, Vermessung und Breitband angegliedert. 60 Arbeitsplätze werden nach und nach in der Stützelvilla in Windischeschenbach aufgebaut. Das Fazit sei positiv. Die Arbeitsaufteilung funktioniere, die Ausbildungsstellen seien sehr gefragt.

Doch ein Problem bleibt beim Landesamt und beim Amt in Weiden: ausgebildete Fachkräfte bleiben aus. Vor allem Ingenieure seien schwer zu finden. Die OTH Amberg-Weiden bietet nun den Studiengang Geoinformatik an, um frühzeitig Fachkräfte in die Region zu locken oder in der Region zu halten. (eg)