Weiden: Angepasste Besucherregelungen an der Kliniken Nordoberpfalz AG

Ab morgen, den 21. Oktober, gelten in den Häusern der Kliniken Nordoberpfalz AG angepasste Regelungen für Besucher.

„Die Besucher können von Tag zu Tag variieren, das bedeutet, es haben mehrere Angehörige die Möglichkeit, Patienten zu besuchen – nur eben nicht am gleichen Tag“, erklärt Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin. Damit die Besucherströme besser überwacht werden können, werde zudem die Tiefgarage des Klinikums Weiden für Besucher gesperrt. Patienten, die zur ambulanten Behandlung ins Klinikum kommen, können den Zugang auch weiterhin nutzen.

Aufgrund der aktuellen Entwicklung der Infektionszahlen ist es nötig, diese Anpassungen, die sich schon im Frühjahr bewährt haben, jetzt wieder umzusetzen.

Michaela Hutzler, Medizinische Direktorin

In den Akutkrankenhäusern Weiden, Tirschenreuth und Kemnath gelten ab sofort einheitliche Besuchszeiten von 10 und 18 Uhr. In Tirschenreuth und Kemnath seien Besuche am Wochenende von 9 bis 16 Uhr möglich. Für die Geriatrische Rehabilitation in Erbendorf seien Patientenbesuche nur im Ausnahmefall und nach vorheriger Anmeldung möglich. An allen Standorten werden Besucher weiterhin namentlich registriert und dokumentiert.

Die Einhaltung der seit Beginn der Corona-Pandemie geltenden Hygiene- und Abstandsregeln sei laut Vorstand Dr. Thomas Egginger weiterhin elementar. Bewährt hätte sich auch das Testen auf eine Covid-19-Infektion derjeniger Patienten, die stationär in den Häusern aufgenommen werden.

Das ist ein wichtiger Schritt, asymptomatisch erkrankte Patienten herauszufiltern, um gesunde Patienten zu schützen. Damit können wir Patienten mit einer CoVid-19-Infektion oder auffälligen Symptomen von nicht-erkrankten Patienten trennen. Und es dient auch dem Schutz unserer Kolleginnen und Kollegen.

Dr. Thomas Egginger, Vorstand Kliniken Nordoberpfalz AG

Bei der Kliniken Nordoberpfalz AG bereite man sich mit Blick auf die Entwicklung der Infektionszahlen auf mögliche Herausforderungen in den kommenden Wochen und Monaten vor. Weiterhin wird eine ausreichende Anzahl an Betten auf einer einzigen Station für CoVid-19-Patienten und -Verdachtsfälle vorgehalten. Die erneute Einrichtung eines Diagnosikzelts sei nicht geplant.

„Die Belastung, die auf uns als Unternehmen und berufsgruppenübergreifend auf all unseren Kolleginnen und Kollegen seit Jahresbeginn liegt, ist gewaltig. Ich bin sehr stolz, wie wir die bisherigen Monate und insbesondere die erste Covid-19-Pandemiewelle bewältigt haben! Und wir werden weiterhin unser Bestes geben, auch die noch vor uns liegenden Herausforderungen zu meistern“, Dr. Thomas Egginger, Vorstand Kliniken Nordoberpfalz AG.

(awa)