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Weiden: Antragskonferenz der Bundesnetzagentur zu Südostlink

Zwei Tage lang beschäftigt sich seit heute die Bundesnetzagentur in Weiden mit den Vor- und Nachteilen des sogenannten Südostlinks. Diese Stromtrasse soll Gleichstrom aus Wolmirstedt (Sachsen-Anhalt) ins bayerische Landshut bringen. Dabei soll die größtenteils unterirdisch vorgesehene Leitung quer durch die Oberpfalz verlaufen und auch die Landkreise Tirschenreuth, Neustadt an der Waldnaab und Schwandorf betreffen. „Die Trasse ist unnötig und dient nur dem Kohle- und Atomstrom“, so Josef Langgärtner, einer der Trassengegner, die die Antragskonferenz der Bundesnetzagentur in der Weidener Max-Reger- Halle heute und morgen mit einer Demonstration begleitet. Allein in Bayern würde durch die „Monstertrasse“ 1000 Hektar Natur zerstört. Wolle man die Energiewende, müsse man auf dezentrale Energieversorgung setzen, so Langgärtner. (gb)