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Weiden: Den Kindern die Angst nehmen

Offene Wunden, Ultraschall und Gips. Zum Glück ist hier aber niemand ernsthaft verletzt. Denn beim Tag der offenen Tür der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin konnten Kinder und natürlich auch Erwachsene einen Blick in den Klinikalltag werfen. Durch viele verschiedene Aktivitäten sollte den Kinder die Angst vorm Arzt genommen werden. So konnten sie beispielsweise in der Teddyatrie üben, wie man Patienten richtig verarztet.

Man wolle bei den Kindern die Hemmschwelle senken und ihnen so ein angstfreies Kennenlernen der Klinik ermöglichen. Sie sollen sehen, dass man hier Spaß haben kann, dass es hier schön ist. So erklärt Chefarzt Dr. Fritz Schneble die Idee hinter dem Tag der offenen Tür.

Die Klinik für Kinder- und Jugendmedizin im Klinikum Weiden behandelt auf ihren Stationen jährlich mehr als 3000 Patienten. Von der Geburt bis zur Volljährigkeit. Oft zählen Frühgeborene oder Kleinkinder mit Lungenentzündungen zu den Patienten. Die kindliche Angst vor der Behandlung erschwert den Ärzten oft ihre Arbeit. Mit dem Tag der offenen Tür will die Klinik genau diesen Ängsten entgegenwirken.

Beim Tag der offenen Tür hat zudem der Bunte Kreis Nordoberpfalz seinen 10. Geburtstag gefeiert. Die Einrichtung kümmert sich speziell um die Nachsorge von Frühgeborenen sowie chronisch- und schwerkranken Kindern. (ms)