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Weiden: Die Pläne des neuen Baudezernenten

Mit Oliver Seidel fand die lange Suche nach einem geeigneten Kandidaten für das Weidener Baudezernat ein Ende. Beinahe ein Jahr war die Stelle vakant – nachdem Baudezernent Hansjörg Bohm im September 2016 überraschend gekündigt hatte.

Der 42-jährige Oliver Seidel war Bauoberrat bei der Regierung der Oberpfalz und ist jetzt Bohms Nachfolger und somit der neue Weidener Baudezernet. Der Architekt ist seit mittlerweile gut drei Wochen im Amt und er ist mit Arbeit gut eingedeckt. OTV-Redakteurin Nadine Hofmann und Kameramann Marco Rubenbauer haben ihn getroffen und mit ihm über seine Aufgaben und Pläne gesprochen.

Die große Bandbreite an Aufgaben als Weidener Baudezernent sei für ihn Motivation gewesen, sich bei der Stadt zu bewerben. Und genau diese Bandbreite gelte es jetzt zu bearbeiten. Besonders im Fokus steht bei ihm die Schaffung von Wohnraum, Gewerbeansiedlung und das große Thema Schulsanierung. Ein Schwerpunktthema ist auch die Innenstadtentwicklung: Denn sowohl der Bau des NOC als auch der Wittgarten-Durchstich hätten Auswirkungen auf die Innenstadt. Hier gilt es etwa, das Thema Verkehr gut im Auge zu behalten. Man müsse für die Auswirkungen passende Lösungen finden, erklärt Oliver Seidel.

Bei seiner neuen Arbeit sei der erste Eindruck sehr gut – betonte Oliver Seidel bei unserem Gespräch. Es gäbe eine sehr gute Stadtverwaltung und im Bau- und Planungsdezernat seien viele motivierte und fachkompetente Mitarbeiter. Er fühle sich somit gut aufgehoben und gewappnet für die Zukunft. (nh)