Weiden: Förderung für Max-Reger-Mittelschule

Förderung für Max-Reger-Mittelschule

In den nächsten fünf Jahren wird die Max-Reger-Mittelschule wissenschaftlich begleitetet. Die Mittelschule ist dabei bundesweit eine von 200 Schulen, die innerhalb der Initiative „Schule macht stark“, gefördert wird. Mit der Förderung soll der Unterricht und die Vernetzung von Schulen untereinander verbessert werden. Das sagte jetzt Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär, dem Bundesabgeordneten Albert Rupprecht (CSU).

„Ich freue mich, dass die Max-Reger-Mittelschule aus Weiden hier zum Zug kommt. Als Sprecher für Bildung und Forschung habe ich die Initiative „Schule macht stark“ mit auf den Weg gebracht. Uns ist wichtig, dass jedes Kind in der Schule beste Entwicklungsmöglichkeiten erhält. Dafür brauchen wir die wertvollen Impulse aus der Wissenschaft. Diese Initiative ist sozusagen der Brückenschlag zwischen Schule und Bildungsforschung.“ – Albert Rupprecht, Bundestagsabgeordneter

Über die Förderung freut sich auch Tobias Kick, Schulleiter der Max-Reger-Mittelschule in Weiden. Einen großen Anteil an der Förderung hatte auch das Staatliche Schulamt und die Regierung der Oberpfalz, erzählt er.

„Für uns als Schule sehe ich großes Potential die bestehenden Strukturen und Kooperationen unter fachlicher Begleitung in multiprofessionalen Teams zum Wohle unserer Schüler weiterzuentwickeln. Ziel der Initiative ist es auch, die Schule mit ihrem sozialräumlichen Umfeld weiter zu vernetzen. Über fünf Jahre sollen die Bildungschancen allgemein und im Besonderen von sozial benachteiligten Schülerinnen und Schülern verbessert werden. Dies ist unserer Schulfamilie von je her ein großes Anliegen und wird sich sicherlich, wie auch das Weiterentwickeln der Schülerpotentiale, durch die Zusammenarbeit innerhalb der Initiative weiter vertiefen. Schulleitung und Kollegium freuen sich sehr, ausgewählt worden zu sein.“ – Tobias Kick, Schulleiter Max-Reger-Mittelschule Weiden

Hintergrund
Die Initiative „Schule macht stark“ ist auf 10 Jahre angelegt und wird zu gleichen Teilen vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und den Ländern mit insgesamt 125 Millionen Euro getragen. Zum ersten Mal gab es die Förderung am 1. Januar 2021. Die Umsetzung erfolgt in den Schulen zum Schuljahresbeginn 2021/2022. Insgesamt nehmen 200 Grund- und weiterführende Schulen aller 16 Bundesländer teil. Das BMBF wird einen interdisziplinären Forschungsverbund fördern, der die Schulen in den nächsten fünf Jahren eng und praxisnah in ihrer Entwicklung unterstützt. In der zweiten fünfjährigen Phase sollen die gewonnenen Erkenntnisse weiteren Schulen bundesweit zur Verfügung gestellt werden. (sh)