Weiden: Für eine friedliche Zukunft

Für Frieden und Abrüstung. Dafür gehen seit Jahrzehnten Bürger bei den so genannten Ostermärschen auf die Straße. In den 1950er Jahren wurden diese einst in Großbritannien von Atomwaffengegnern gestartet. Jahre später gab es die Ostermärsche dann auch bei uns in Deutschland. Auch diesen Samstag starteten wieder Friedensmärsche – und das auch in der Oberpfalz.

In Weiden war es in diesem Jahr am Karsamstag sogar zum ersten Mal soweit. Verschiedene Gruppen aus den Bereichen Politik, Religion, Menschenrechte und sozialem Engagement zogen mit Bannern und Trommeln vom Josef-Witt-Platz durch die Innenstadt bis zum alten Rathaus und machten sich so stark für eine friedliche Zukunft. Aufrüstung, Atomwaffen und Wettrüsten – auch das wollen sie verhindern, denn die Gefahr eines Krieges sei so groß wie schon lange nicht mehr – so der Tenor. Denn die aktuelle Situation beuunruhige.

Ihre Sorgen machten sie dann auch vor dem alten Rathaus deutlich. Die Kundgebung zeigte: Die Beteiligen wollen sich engagieren und vor allem ein Zeichen setzen für den Frieden. Dafür lagen dann auch noch einige Unterschriften aus: Gegen Atomwaffen und für Menschenrechte.

Nicht nur in Weiden gingen am Karsamstag Menschen für Frieden auf die Straße. Auch im Städtedreieck startete ein Ostermarsch. (nh)