Weiden: Gewerkschaft ver.di fordert „gutes Geld für gute Arbeit“

Die Corona-Pandemie macht deutlich: Die Beschäftigten im öffentlichen Dienst – besonders im Bereich der Alten- und Krankenpflege – sind wichtiger denn je. Das betont jetzt auch Alexander Gröbner, Geschäftsführer von ver.di Bezirk Oberpfalz. Viele der Beschäftigten seien vollkommen ausgelastet und kämen an ihre Grenzen. Doch die gesellschaftliche Anerkennung alleine reiche ver.di nicht aus. Diese müsse sich laut Gröbner auch finanziell widerspiegeln.

„Wir freuen uns sehr, dass unser unermüdlicher Einsatz von den Bürgerinnen und Bürgern anerkannt werden. Aber klatschen alleine reicht nicht. Wir fordern deshalb eine Einkommenserhöhung um 4,8 % mindestens jedoch 150 € und für Auszubildende 100 € monatlich mehr. Denn wer Anerkennung ernst meint, muss jetzt auch gute Löhne für gute Arbeit zahlen!“
Marina Mühlbauer, Gewerkschaftssekretärin ver.di Oberpfalz.

Jetzt haben die Vertreter gemeinsam mit Kollegen der Kliniken Nordoberpfalz Ag in Weiden darauf aufmerksam gemacht, dass jetzt die öffentlichen Arbeitgeber gefordert seien, dies auch in die Tat umzusetzten.

(awa/ Bildquelle: Gewerkschaft ver.di Bezirk Oberpfalz)