Weiden: Hauptgeschäftsstelle der AOK Direktion Nordoberpfalz wird neu gebaut

Spatenstich für Neubau der AOK Direktion Nordoberpfalz – AOK investiert 17 Millionen Euro in Standort Weiden

Eine Lücke in der Stadt Weiden wird bald gefüllt. Denn an der Ecke Weigel-/Bahnhofstraße entsteht ein Neubau – ein Neubau für die Hauptgeschäftsstelle der AOK Direktion Nordoberpfalz. Durch dieses Großprojekt würden „Werte in der Stadt geschaffen“, betonte Jürgen Spickenreuther, Direktor der AOK Nordoberpfalz.

Der gestrige Spatenstich auf der Baustelle war nun ein weiterer und vor allem wichtiger Meilenstein im Rahmen des großen Bauvorhabens. Ein Bauvorhaben, das rund 17 Millionen Euro kostet, eine Art Bestandsgarantie für den AOK-Standort Weiden habe und darüber hinaus den Stadtteil aufwerte, so Lothar Höher, Beiratsvorsitzender der AOK Direktion Weiden. Denn früher sei diese Ecke die Prachtstraße – also „die Straße schlechthin“ – gewesen.

Im Februar habe die Firma Mickan aus Amberg mit den Rohbauarbeiten auf der rund 3.600 Quadratmeter großen Nutzfläche begonnen. Doch bis dahin sei es tatsächlich ein langer Weg gewesen, betonten die Verantwortlichen. Die ersten Planungen liegen rund fünf Jahre zurück und innerhalb dieses Zeitraums habe es leider auch viele Probleme zu bewältigen gegeben.

Das Erdgeschoss des künftigen dreigeschossigen Gebäudes werde jedenfalls einen zentralen Anlaufpunkt für Kunden bieten. In den Obergeschossen werden die internen Bereiche der AOK untergebracht. Darüber hinaus werden auch ein Aktivbereich für Kurse und Prävention sowie ein Dienstleistungszentrum untergebracht.

Insgesamt werde der Bau in U-Form konzipiert und werde eine offene, moderne Struktur haben, erklärt H2M-Architekt Johannes Müller aus Kulmbach. Die Rohbaufertigstellung sei für Ende dieses Jahres geplant. Der Ausbau werde dann im Frühjahr 2022 beginnen. Und ein Jahr später – also im Frühjahr 2023 – solle der AOK-Neubau dann fertiggestellt sein.
Wichtig war es den Verantwortlichen, das Projekt wirtschaftlich und möglichst sparsam zu planen, denn es gehe schließlich auch um die Gelder der Versicherten, betonte AOK-Direktor Jürgen Spickenreuther.
(cg)