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Weiden: Katastrophenschutz der Zukunft

Beim 10. Bayerischen Katastrophenschutz-Kongress haben Politiker, Wissenschaftler und Rettungsverbände über die zukünftigen Herausforderungen im Rettungsdienst diskutiert. Vor allem das Ehrenamt aber auch Terror gehörten zu den Themen.

Das Ehrenamt sei ein wichtiger Teil im Katastrophenschutz, so Herbert Putzer, der Initiator des Katastrophenschutz-Kongresses. Auch im 10. Jahr der Veranstaltung müsse das noch einmal betont werden. Es sei nicht selbstverständlich, dass die Helfer jederzeit kostenfrei bereit stünden. Das täten sie aber, wie sich beispielsweise bei der Flutkatastrophe in Simbach am Inn gezeigt habe, sagte auch Staatssekretär Bernd Sibler.

Terror sei eine völlig neue Bedrohung, vor der leider auch Deutschland nicht sicher sei, sagte Sibler. Deshalb würden die Rettungsdienste in Zukunft auch diesbezüglich geschult werden. Und vor allem auch anders ausgerüstet. Eine fast Pflicht-Erneuerung sei beispielsweise eine Weste, die vor Messerstichen schütze. Denn auch die Helfer in der Not würden immer öfter angegriffen werden.

Außerdem wurden in der Max-Reger-Halle in Weiden die Neuerungen in der Ausrüstung präsentiert. So greifen beispielsweise immer mehr Einsatzkräfte auf Drohnen zurück. Die werden dann bei der Personensuche oder Brandüberwachung eingesetzt. Auch in Tirschenreuth wird demnächst eine solche fliegen.
(eg)