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Weiden: Kein Ende der Influenza-Welle in Sicht

Auch wenn in vielen Regionen die Influenza-Welle spürbar abebbt – die Situation in der nördlichen Oberpfalz bleibt angespannt. Am Klinikum Weiden werden die vor rund zwei Wochen begonnen Präventionsmaßnahmen deshalb weiter umgesetzt und verstärkt, um erkrankte Personen besser versorgen zu können und weitere Ansteckungen zu verhindern.

Wurden im vergangenen Jahr rund 90 Influenza-Fälle stationär am Klinikum Weiden behandelt, waren es im Jahr 2018 bereits mehr als 300. Derzeit befinden sich rund 45 Patienten aufgrund einer Influenza-Erkrankung in stationärer Behandlung am Klinikum Weiden. Ein Großteil davon ist auf einer Isolierstation untergebracht. In den kommenden Tagen werden aufgrund der angespannten Personalsituation sowie als Präventionsmaßnahme Operationen nur eingeschränkt durchgeführt und elektive Fälle daher verschoben. Derzeit werden überwiegend Notfalloperationen und Tumor-Operationen durchgeführt.

Dieser Schritt und die schnelle Reaktion bei den ersten Anzeichen der Influenza-Welle seien auch maßgeblich verantwortlich dafür, dass für das Klinikum Weiden und die weiteren Häuser der Kliniken Nordoberpfalz AG keine dauerhafte Abmeldung bei der Rettungsleitstelle erfolgen musste, wie es in vielen anderen Kliniken und Krankenhäusern bayernweit der Fall ist. Im Gegensatz zum Klinikum Weiden und den anderen Standorten können Notfallpatienten dort dann nicht mehr versorgt werden.
Die eingeleiteten Präventionsmaßnahmen werden deshalb weiterhin fortgesetzt. Die Bitte um Händedesinfektion zählt hier ebenso dazu wie das Tragen eines Mundnaseschutzes von Mitarbeitern, Patienten und Angehörigen im Bereich der Notaufnahme. Besonders wichtig ist aber die Reduzierung der Besuche von Patienten. So könne verhindert werden, dass mögliche Infekte zu Patienten getragen werden, die in vielen Fällen ein bereits angeschlagenes Immunsystem haben.

(Quelle: Kliniken Nordoberpfalz AG)