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Weiden: Konzept für Realschule gesucht

Es soll eine große umfassende Lösung geben für die marode Realschule in Weiden. Dass das bitter nötig ist, haben die Debatten der vergangenen Wochen und Monate gezeigt. Die Haushalsberatungen etwa verliefen so harmonisch wie kaum zuvor – mit Ausnahme der Realschuldiskussion. Flickwerk? Generalsanierung? Tabula rasa und Neubau?? Das soll nun geklärt werden – durch eine Bedarfsanalyse, für die eine halbe Million Euro im Vermögenshaushalt eingeplant sind. Doch selbst das war umstritten.

CSU-Sprecher Wolfgang Pausch forderte vehement, die 500 000 Euro, die im Verwaltungshaushalt für ein Lösungskonzept für die beiden Realschulen eingestellt wurden, anders zu verwenden. Statt für Planung sollten damit Sofortmaßnahmen finanziert werden. Denn denn die Schule sei keineswegs in einem baufälligen Zustand und werde noch zehn bis zwölf Jahre weitergenutzt werden.

Doch damit erzielte die CSU nicht die Mehrheit bei der Haushaltsberatung. Für die Bedarfsermittlung gebe es Spezialisten, betonte Oberbürgermeister Kurt Seggewiß. Und dafür würden eben genau die 500000 Euro benötigt. Deshalb haben sich die Stadträte schließlich für die Beibehaltung der Planungsmittel ausgesprochen. (gb)