Weiden: Lustige Polizeimeldungen der PI Weiden

„Was machen Schrauben auf der Straße? “, „Und hier die tägliche Unfallflucht“ oder „Sterbender Schwan oder doch Lama…“

Das alles sind keine Pointen aus einem Comedy-Programm, sondern Überschriften aus Presseberichten der Polizeiinspektion Weiden. Seit einiger Zeit erreichen uns immer wieder solche lustigen und herrlich erfrischenden Meldungen. Sie weichen ab von der neutralen Norm, sind mit Witz gewürzt und nehmen gerne mal Bezug auf bekannte Redewendungen.

Sie alle stammen aus der Feder von Polizeihauptmann Mario Schieder. Wir haben ihn an seinem Arbeitsplatz in Weiden einen Besuch abgestattet.

Er möchte durch seine Meldungen mehr Interesse in der Öffentlichkeit wecken. Und dieser Plan scheint aufzugehen. Denn wie er uns erzählt, sind wir nicht die einzigen, die von seinem Schreibstil begeistert sind. Mehrmals die Woche bekomme er positives Feedback von allen Seiten. Sogar sein Chef finde Gefallen daran. Na dann freuen wir uns schon auf den nächsten Pressebericht!

(ms)

Noch ein kleiner Leitspruch zum Schluss:
„Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie den Paragraph 142 StGB und kontaktieren Sie die nächste Polizeidienststelle oder den Polizisten ihres Vertrauens.“

Hier unser absoluter Favorit von Mario Schieder:

Ententanz bei der Polizeiinspektion Weiden
Zehn Küken marschierten gestern Vormittag ohne Mama schnurstracks in Reih und Glied die Regensburger Straße in Weiden entlang – direkt an der Polizeiinspektion vorbei.
Da sich die kleinen Racker nicht an die Verkehrsregeln hielten und auch sonst keine Rücksicht auf den fließenden Verkehr nahmen, schritten unsere KollegInnen der PI Weiden ein. Sie „sammelten“ die Küken mühevoll ein und nahmen sie in Gewahrsam.
Ihrer Mami konnten sie nicht übergeben werden, da die Kleinen über keinerlei Ausweisdokumente, in denen der Wohnsitz vermerkt ist, verfügten.
Auch auf der Wache zeigten sich die in Gewahrsam Genommenen wenig kooperativ. So kam es zu einem Gefangenenausbruch und die Küken mussten erneut, quer über das Polizeigelände verstreut, eingefangen werden.
Der Ententanz wurde schließlich beendet und die Jungtiere einem Jagdpächter übergeben. Dieser macht sich nun mit Fläschchen bewaffnet an die Erziehung der Kleinen.