Weiden/Neustadt a.d. Waldnaab: Närrische Tage = gefährliche Tage?

Es ist eine schreckliche Nachricht, die gestern die Runde machte: Bei einem Faschingszug in Waidhofen, das liegt ungefähr eine halbe Stunde von Ingolstadt entfernt, ist eine junge Frau gestorben. Sie wurde von einem Faschingswagen erfasst. Es zeigt: so schön das Fasching-Feiern auch sein mag, es birgt auch eine besondere Brisanz.

Wie es diesbezüglich in unserer Region aussieht, wir haben darüber mit der Polizei aus der Region gesprochen. Und die hat glücklicherweise von keinen großen Schreckensmeldungen zu berichten. Dennoch musste sich etwa die Polizei in Neustadt an der Waldnaab besonders auf den Faschingszug in der Stadt vorbereiten. Und auch in der Stadt Amberg war die Polizei nicht ungewappnet, als die „Hexennacht“ mit tausenden Besuchern rief. Dementsprechend entspannt und eben nicht angespannt berichten die Polizisten, mit denen wir gesprochen haben, von den Faschingsfeierlichkeiten.

Doch so soll es natürlich auch bleiben. Dementsprechend gibt es hier auch Appelle an die Faschingsfreunde: Die Sicherheit gehe vor – lieber ein Bonbon beim Faschingszug liegen lassen, anstatt sich in die Gefahr zu begeben, von einem Wagen überfahren zu werden. Und auch ansonsten solle man sich während der Faschingstage auch so verhalten, wie man es sonst auch täte: vernünftig. Dann steht einer ordentlichen Faschingsfeier wohl nichts mehr im Wege. (nh)