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Weiden: Prozess wegen „lebensgefährlicher Schleusung“

Seit heute muss sich der 32-jährige Rehan A. vor dem Weidener Landgericht verantworten. Er soll bei der Einschleusung von 278 Menschen nach Deutschland mitgeholfen haben. Dieses bandenmäßige Einschleusen hat er heute über seinen Weidener Verteidiger zugegeben.

Nach einem Verständigungsgespräch zwischen der Staatsanwaltschaft, dem Gericht und dem Verteidiger machte der Vorsitzende Richter Walter Leupold klar, dass auf den Angeklagten eine Strafe in Höhe von vier bis fünf Jahren zukommt. Das Verfahren selbst konnte damit verkürzt werden. Statt insgesamt vier Verhandlungstagen wird es nun voraussichtlich nur zwei geben. Am Mittwochnachmittag kommender Woche wird das Urteil erwartet. (tb)