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Weiden: Rekordjahr für Rettungswesen in der Nordoberpfalz

Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Nordoberpfalz zog heute in seiner Verbandsversammlung Bilanz. Verbandsvorsitzender Landrat Andreas Meier hat hier über den Haushalt und die Einsatzzahlen gesprochen. Aber auch die Standortverlegung der Rettungswache in Neustadt an der Waldnaab war ein größeres Thema.

Das Rettungswesen in der nördlichen Oberpfalz wird in diesem Jahr erheblich verbessert. So steht ein Hardware-Austausch an und der Neubau der Rettungswache in Neustadt soll bald beginnen. Zudem bekommt Mähring einen Rettungswagen. Denn im ländlichen Raum gebe es noch Verbesserungsbedarf, sagte Meier. Überhaupt sei das Rettungssystem sehr dynamisch. Immer wieder werde es Kontrollen unterzogen und neu strukturiert, um sämtliche Versorgungslücken zu schließen.

Außerdem feiert die Integrierte Leitstelle in Weiden heuer ihren 40. Geburtstag. Seit 1977 gibt es sie in Weiden. Betrieben wird sie eben vom ZRF. Im vergangenen Jahr wurden von dort aus 85626 Einsatzmittel koordiniert. Zum Einzugsgebiet der Leitstelle gehören der Landkreis Neustadt an der Waldnaab, der Landkreis Tirschenreuth und die Stadt Weiden. Das bedeutet in Zahlen: 225 Feuerwehren, neun Rettungswachen, zwei Rettungsdienst- und sieben Notarztstandorte.

Der Zweckverband und die Leitstelle leisten enormes, resümierte ILS-Leiter Herbert Putzer. 100 prozentige Sicherheit gebe es leider nie, sagte Andreas Meier, aber dennoch kümmere sich der ZRF darum, dass sich die Nordoberpfälzer sicher fühlen könnten. (eg)