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Weiden: Ein Jahr nach dem Terroranschlag in Berlin

Heute jährt sich der Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz. Zwölf Menschen verloren damals ihr Leben, mehr als 70 wurden verletzt. Im Nachhinein wurde bekannt: Der Attentäter, Anis Amri, wurde vom Verfassungsschutz beobachtet. Doch dann passierten Ermittlungsfehler. Die Angehörigen der Opfer machen der damaligen Bundesregierung Vorwürfe. Es werde zu wenig Aufklärungsarbeit geleistet. Sie fühlten sich alleine gelassen.

Der SPD-Bundestagsabgeordnete Uli Grötsch gehört zur Task Force, die die Ermittlungspannen aufklären soll. Er sagte zwar, dass Anis Amri lückenlos überwacht hätte werden müssen, aber warnte auch vor vorschnellen Urteilen. Allerdings zeigte er auch deutlich: die GroKo blieb hier weit hinter ihren Zielen und hat eine wichtige Entwicklung verpasst: Die bessere Vernetzung der Bundesländer. Nur durch Lücken in der IT sei Anis Amri den Ermittlern entkommen. (eg)