Oberpfalz TV

Weiden: Strategien für die Zukunft

Tschechien, die Ukraine oder auch Länder wie Russland – Der Raum Mittelosteuropa ist groß und heute einer der wichtigsten Wachstumsmärkte. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sowohl im wirtschaftlichen als auch im wissenschaftlichen Bereich gewinnt immer mehr an Bedeutung. Der Schlüssel dazu ist die vorhandene Sprachkompetenz. Die künftig zu verstärken ist ein großer Baustein des neuen Kompetenzzentrums Bayern-Mittelosteuropa der OTH Amberg-Weiden.

Bayerns Arbeits- und Sozialministern Emilia Müller hat sich heute über dieses neue Projekt informiert. Sie ist Ehrensenatorin der OTH und beschreibt die Hochschule als Juwel der Oberpfalz. Die Oberpfalz solle Wissensregion werden und das wiederum werde jetzt durch das neue Kompetenzzentrum vorangetrieben.

Bereits 3.000 bayerische Unternehmen engagieren sich beispielsweise bereits in Tschechien und es sollen mehr werden, so Müller. Nur so könne man im internationalen Wettbewerb bestehen bleiben. Sprache sei hier der Schlüssel. Damit Studenten optimal in diesem Bereich ausgebildet werden, setzt das Kompetenzzentrum Bayern-Mittelosteuropa darauf einen Schwerpunkt. So soll es laut Prof. Dr. Andrea Klug, der Präsidentin der OTH, neue Studienangebote geben, die Verbünde mit den MOE-Staaten und auch die berufsbegleitenden Sprachangebote ausgebaut werden. Zwei Studiengänge, die eine Sprachausbildung in mittel- und osteuropäischen Sprachen fokussieren, gebe es bereits – und 300 Absolventen. Außerdem seien es rund 5.000 Teilnehmer, die die Unicert-Kurse in Tschechisch und Russisch absolviert haben.

Offiziell verwirklicht werden soll das Kompetenzzentrum bis zum Jahr 2020. (sd)