Weiden: Nach gemeldeten Streit – Mann musste operiert werden

Am Montagabend wurde der Polizei ein Streit in Weiden gemeldet. Die Beamten fanden kurz darauf einen verletzten Mann vor. Die Kriminalpolizeiinspektion Weiden soll nun die Hintergründe klären.

Gegen 19 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf ein, in dem mitgeteilt wurde, dass in einer Wohnung in der Altstadt von Weiden ein lautstarker Streit geschehen würde. Kurz darauf fanden Einsatzkräfte der Polizei an der gemeldeten Adresse einen verletzten 40-jährigen Mann vor. Er wurde offenbar angegriffen und musste in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Der Geschädigte befindet sich aktuell nicht in Lebensgefahr, so das Polizeipräsidium Oberpfalz.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand befand sich der Geschädigte bei dem 32-jährigen Wohnungsinhaber zu Gast, als sich mehrere Menschen gewaltsam Zutritt zur Wohnung verschafften, berichtet das Polizeipräsidium Oberpfalz. In der Folge wurde der 40-Jährige mit mindestens einem Stichwerkzeug mehrfach am Oberkörper verletzt. Er musste in ein Krankenhaus eingeliefert und operiert werden.

Fünf Tatverdächtige sind darauf mit einem Fahrzeug vom Tatort weggefahren. Es folgte ein größerer Fahndungseinsatz nach dem Auto. Das Fahrzeug wurde wenig später in der Nähe des Weidener Bahnhofs von der Polizei gesichtet und angehalten. Die Insassen wurden vorläufig festgenommen und am gestrigen Dienstag  dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ gegen vier Beschuldigte Haftbefehle unter anderem wegen des dringenden Tatverdachts eines versuchten Tötungsdelikts.

Die Kriminalpolizeiinspektion Weiden führt in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Weiden die weiteren Ermittlungen fort. Diese sollen auch den Grund für die Tat klären.

(vl)