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Weiden: Testfahrt am Adolf-Kolping-Platz

Der Adolf-Kolping-Platz in Weiden – einer der Knotenpunkte der Stadt, der jetzt auch noch zum richtigen Aufreger-Thema geworden ist. Besonders in den sozialen Netzwerken wie Facebook wird heftig über die veränderte Verkehrsführung diskutiert. Grund dafür sind die neu eingeführten sogenannten Schutzstreifen für Radfahrer. Letztere schätzen diese Neuerung aber alles andere als sicher ein. Warum das so ist – wir haben nachgefragt und die neuen Fahrradstreifen einmal getestet.

Unsere zwei Tester: Dominik Pentner, der in Weiden arbeitet, und Alexander Zimniok, der aus Sulzbach- Rosenberg kommt und damit ortsfremd ist. Die beiden wurden von uns mit einer kleinen Kamera ausgestattet. Getestet haben sie für uns in erster Linie das links abbiegen, denn hier ist Vorsicht geboten sowohl für die Radfahrer als auch für die Autofahrer. Für die Radfahrer gilt hier: Blickkontakt zum Autofahrer halten und besonders wichtig: Handzeichen geben!

Laut Friedrich Zeiß, dem Leiter des Stadtplanungsamtes Weiden, habe sich durch die Schutzstreifen die Sicherheit für die Radfahrer erhöht. Die Schutzstreifen seien eine neue Philosophie, die jetzt auch in Weiden angekommen sei. Der Radfahrer halte sich künftig im Auge des Autofahrers auf und tauche nicht plötzlich auf – das vermeide Unfälle.

Was die Verringerung der Autospuren betreffe, so komme es zu keinen Rückstaus. Eine Diskussion vor zwei Jahren und eine damit einhergehende Sperrung von zwei auf eine Spur hätten gezeigt, alle Warte- und Raumzeiten würden sich durch die neue Verkehrsführung am Adolf-Kolping-Platz jetzt sogar verbessern, so Zeiß weiter.

Der Verkehrsfluss werde jetzt beobachtet. Bei Bedarf werde dann nachgebessert. (sd)