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Weiden: Transformation von A.T.U fordert Stellenabbau in Verwaltung

Die Werkstattkette A.T.U soll umstrukturiert werden. Dafür sollen bis 2020 bis zu 300 Vollzeitstellen in der Verwaltung gestrichen werden. Davon betroffen sind die Zentralverwaltung in Weiden und die fünf Regionalzentren in Deutschland. Betriebsbedingte Kündigungen sollen laut einem Unternehmenssprecher weitestgehend vermieden werden, der Stellenabbau soll zu einem hohen Anteil durch natürliche Fluktuation vollzogen werden. Gleichzeitig sollen die Filialen gestärkt und das Personal dort aufgestockt werden.

Schon im September hatte A.T.U mitgeteilt, die Personalkosten bis 2020 um rund 15 Millionen Euro reduzieren zu wollen. Dieses Vorhaben sei nun mit einem Maßnahmenplan unterlegt worden, so der Unternehmenssprecher. Die Mitarbeiter sind gestern über die Pläne informiert worden, heute gibt es eine Betriebsversammlung diesbezüglich.

Die Werkstattkette plant aber nicht nur eine Umstrukturierung beim Personal, sie will auch kräftig investieren – und zwar in die Digitalisierung. Noch im laufenden Betriebsjahr, das bis zum 30. September 2018 geht, sollen Investitionen in zweistelliger Millionenhöhe getätigt werden. Dies sei längst überfällig, da viele Arbeitsprozesse noch manuell laufen würden und effizienter gestaltet werden sollen.

A.T.U setze nun auf weitergehende Gespräche, um faire und einvernehmliche Lösungen zu finden, so der Unternehmenssprecher. (ab)